SFC Energy AG (ETR:F3C)
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Sep 5, 2023

Speaker 2

Herzlich willkommen zu unserem heutigen BWE-Firmenwebinar mit der GWU Umwelttechnik GmbH zum Thema "Hybride Stromversorgung mit E-Fuel-Brennstoffzellen". Mein Name ist Heiko Hamann, ich bin Redakteur beim Bundesverband Windenergie und moderiere für Sie heute die Veranstaltung. Die Energiewende hat Fahrt aufgenommen. Die Bundesregierung hat in den letzten Monaten mit zahlreichen neuen Gesetzgebungen und Richtlinien die Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien deutlich verbessert. Der technologische Fortschritt führt zu immer effizienteren und leistungsfähigeren Anlagen. Schon jetzt stammt die Hälfte des Strombedarfs in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen. Im Zuge dieser Entwicklung steigt auch der Bedarf an stationären und mobilen autarken Stromlösungen. Ob auf Baustellen, bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten, sowie bei der Überwachung und Sicherung von Anlagen. Häufig wird die Energie in Einsatzgebieten benötigt, wo kein Landstromanschluss möglich ist und das zuverlässig über Wochen und Monate. Dabei sollte die Stromversorgung selbstverständlich nachhaltig sein. Eine echte Herausforderung für Unternehmen.

Deshalb gucken wir uns heute die GWU-Lösungen zu diesem Thema einmal genauer an. Unsere heutigen Referenten der GWU Umwelttechnik GmbH werden Ihnen im Rahmen dieses Firmenwebinars ausführen, wie hybride Stromversorgung mit E-Fuel-Brennstoffzellen funktionieren, welche Aufgaben sie erfüllen und für welche Einsatzzwecke sie besonders geeignet sind. Bevor Ihnen unsere heutigen Referenten das Thema näher vorstellen, möchte ich Sie einmal direkt bitten, sich bei unserem Umfragetool Slido anzumelden und an einer Umfrage teilzunehmen, die wir für Sie dort gestellt haben. Unsere heutige Umfrage lautet: Welche Technik benutzen Sie für autarke Stromversorgung? Als Zuschauer haben Sie jetzt die Möglichkeit, an der Umfrage teilzunehmen. Wir verwenden hierfür das Programm Slido. Gehen Sie bitte auf slido.com und geben den Hashtag GWU ein oder scannen Sie den QR-Code in den Präsentationsfolien ab. Bei Slido haben Sie zudem die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen und andere abzustimmen.

Die meist gelikten Fragen werden die ersten sein, die wir in der Fragerunde am Ende der Vorträge an die Referenten stellen. Nun zu unseren Referenten, die ich Ihnen kurz vorstellen möchte. Als Erstes wird gleich Herr Wagner beginnen. Er ist studierter Meteorologe und seit 1992 im Bereich Planung und Management von Windenergie und meteorologischer Messtechnik tätig. Zu seinen Arbeiten gehören seitdem die Projektierung und Durchführung von Messkampagnen, die Entwicklung von Messgeräten und Verfahren mit unterschiedlichen Herstellern sowie die Teilnahme an Forschungsprojekten im Bereich Windenergie. Herr Wagner ist seit 2002 geschäftsführender Gesellschafter der GWU Umwelttechnik GmbH und wird Ihnen das Unternehmen und seine Tätigkeitsbereiche gleich noch etwas ausführlicher vorstellen. Unser zweiter Referent ist Christian Fiebila. Er ist Vertriebsmanager mit umfangreicher Erfahrung im Verkauf und Kundenservice. Mit einem Abschluss in Betriebswirtschaft und seiner Leidenschaft für Umwelttechnologien bringt er frische Perspektiven in die sich schnell entwickelnde Windenergiebranche ein.

Seit über einem Jahr unterstützt er die GWU Umwelttechnik GmbH und stärkt die Kundenbeziehung und den Geschäftserfolg. Christian Fiebila wird Ihnen heute das Thema hybride Stromversorgung mit E-Fuel-Brennstoffzellen näherbringen. Dann werfen wir noch mal kurz einen Blick auf unsere Umfrage und schauen: Welche Technik benutzen Sie für Ihre autarke Stromversorgung? War die Umfrage. Wir sehen, dass 64% für Solar gevotet haben, 47% für die Brennstoffzelle, 27%, 28% Hybrid, 22% Wind. Das Hamsterrad haben immerhin auch 7%. Das ist gut. Okay, das lassen wir mal so stehen. Keine, das sind 6%. Wir sehen also, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchaus schon Erfahrung haben bei der mobilen Versorgung, bei der mobilen Stromversorgung. Entschuldigung. Ein spannendes Ergebnis. Damit möchte ich jetzt auch direkt an unseren ersten Referenten, Herrn Wagner, übergeben, der Ihnen die GWU Umwelttechnik GmbH vorstellt. Herr Wagner, bitte schön.

Speaker 3

Ja, Herr Herrmann, vielen Dank für die einleitenden Worte und die Vorstellung. Sie haben ja schon sehr viel vorweggenommen, was ich eigentlich sagen wollte über meine Person. Aber ich starte meine Präsentation und dazu muss ich noch den Bildschirm teilen. Jetzt muss ich mal wieder schauen bei Zoom, dass ich zum richtigen Fenster komme. Ja, als geschäftsführender Gesellschafter der Firma GWU Umwelttechnik begrüße ich Sie natürlich auch zu diesem Firmenwebinar, was heute stattfindet. Ein herzliches Willkommen von meiner Seite und ich freue mich total, Ihnen heute einige Worte über die GWU Umwelttechnik zu erzählen. Für diejenigen, die es noch nicht wissen und im Anschluss daran, den Herrn Fiebila das Wort zu übergeben, um über die Technologie und die Technik und unsere Ansätze diesbezüglich zu berichten.

Zu meiner Person: Wie gesagt, ich habe Meteorologie studiert, seit 1992 im Unternehmen der GWU Umwelttechnik tätig und seit 2008 habe ich hier ein Spezialgebiet, leite ein Spezialgebiet, das ist das Remote-Sensing-Gebiet. Deshalb auch auf der linken Folie Fernerkundungssysteme. Dann ist ein weiterer Geschäftsbereich von uns die Meteorologie und Windenergie und Analytik und Durchfluss haben wir auch noch einen Geschäftsbereich. Alles in allem sind wir beheimatet in der Umweltmesstechnik und die heutigen Erwartungen an die diversen Messgeräte, Messsysteme und Peripherie lauten, so was wir denken: Eine einfache Montage und Lieferung und schnelle Ergebnisse im Kundensinne. Das Ganze machen wir seit 37 Jahren jetzt, deshalb steht hier auch größer 35 Jahre. Wir stehen für Innovation, Kompetenz und Kundenzufriedenheit.

Das hat ein ganz, ganz großes Maß, was wir uns auf die Fahne geschrieben haben in den letzten Jahren und wir machen auch ständig Kundenumfragen und schneiden da auch in der Regel sehr, sehr gut ab, weil wir ein Unternehmen sind, was schnell reagieren kann, im Kundensinne auch. Noch ein bisschen Statistik: Geschäftsführer, einmal meine Person und dann ein Herr Michael Hein, vom Bildungsgrad her Diplomingenieur. Insgesamt sind wir in der Zwischenzeit 22 Mitarbeiter, drei Meteorologen, acht Techniker, sechs Ingenieure und fünf Leute, die halt in der Administration und im Büro arbeiten. Wir sind Werksvertretungen von führenden Herstellern für Sensor- und Systemmesstechnik und haben uns, wie gesagt, spezialisiert auf das Remote Sensing Device. Remote Sensing bedeutet ja auch, dass wir an entlegenen Orten physikalische, ja, Messgrößen erfassen können, ohne selbst vor Ort zu sein, ne?

Das heißt, wir können hier ein Remote Sensing Device installieren und in eins, drei, fünf, zehn Kilometer Entfernung können wir die Parameter erfassen, messen, speichern und transferieren. Bei GBU gibt es zwei Slogans. Das ist der erste Slogan, ist: "From Science to Industry." Das heißt, wir helfen unter anderem auch den Herstellern in dem Industrialisierungsprozess. Das heißt, von der Entwicklung eines Messsystems bis zur Industrialisierung, da sind wir begleitend unterwegs. Und der zweite Slogan ist, dass wir das mit Innovation, Leidenschaft und Vorwärtsdrang für ein besseres Verständnis unserer gemeinsamen Umwelt auch machen. Weil was wir heute in die Wege leiten, das wird durch unsere Kinder und Kindeskinder geerntet. Ein Schlagwort ist halt Klimakatastrophe. Das, was wir heute machen, das bekommen wir nicht unbedingt mehr mit, aber unsere Kinder und Kindeskinder. Wir haben natürlich auch Philosophie und Werte.

Das kann man hier jetzt ablesen, aber im Grunde genommen ist es so: Was herausragend ist, ist der Stellenwert der Kundenorientierung, ist bei uns ganz deutlich hervorgehoben. Der Unternehmenserfolg der letzten Jahren. Entscheidende Aspekte helfen uns dabei, für die langfristige Planung, das Risikomanagement des Unternehmens und natürlich auch in der Auswahl unserer Lieferanten zu helfen. Wir haben ein umweltbewusstes, geschultes Kompetenzexpertenteam mit langjähriger Erfahrung. Sie sehen es zum Beispiel an meiner Person mit über 30 Jahren Erfahrung. Nicht Entfernung, sondern Erfahrung. Wir haben andere Mitarbeiter, die sind 20, 10 Jahre bei uns und das ist natürlich kompetentes, geballtes Wissen, was wir in unserem täglichen Arbeiten auch benötigen. Unser Hauptkerngebiet ist die Messtechnik. Wir haben einmal, wie gesagt, diesen Bereich Abwasser. Das ist nicht immer alles schön, was man sieht.

Das geht dann auch im Fäkalbereich oder auch Kläranlagen, aber auch dort müssen Messergebnisse erzielt werden. Das schönere Beispiel ist dann das Trinkwasser. Auch hier gibt's dann Talsperrenausflüsse, die bemessen werden müssen. Der Gesamtdurchfluss, die Qualität, da haben wir auch die entsprechende Messtechnik für. Aber wir beschäftigen uns in der Hauptsache mit Messtechnik im Bereich Wind und Wetter. Wetter ist ja nicht nur der Wind, ist bekanntlich, ja, ein großes Bottleneck auch, in dem Themengebiet erneuerbaren Energien für die Zukunft, wofür wir heute auch hier sitzen. Das Wetter hat einen extrem großen Einfluss für den Betrieb von den Windparks, bis hin zum Einfluss auf jede einzelne Windkraftanlage im Windpark.

Nicht umsonst finden ja auch diese Vermessungen rund den Globus statt und man hat nicht immer eine Steckdose, wo man Strom herbekommt und deshalb ist das Thema heute, hybride Stromversorgung, umso wichtiger für alle. Bei dem Thema Wind und Wetter ist es so, dass das Wetter oder die Meteorologie seit Jahrzehnten halt durch die Wissenschaftler untersucht wird. Es gibt verschiedene Modelle, empirische Modelle, Wetterdienstmodelle, die halt Wettervorhersagen beherbergen. Und das Verständnis der Grenzschichten in den unteren hundert Metern, das ist halt extrem wichtig. Und mit diesen Messgeräten, die wir einsetzen... Wie gesagt, wir haben nicht überall eine Steckdose, deshalb müssen wir hybride Lösungen finden, für an entlegenen Standorten auch messen zu können. Das passiert dann mit hybriden Stromversorgungen, so wie es der Herr Shibila gleich vorstellen wird. Noch mal zwei Folien jetzt zum Ende.

Das sind so die Schlagwörter, die wir haben: Umwelt, Wind, Temperatur, Trinkwasser. Das sind so die Keynotes für uns und genauso für den Bereich Meteorologie, Messtechnik, Lidars, Windpower, Klimatologie, Vulkanasche, Messungen, Gewitter, Tornados. All diese Extremphänomene, die in den letzten Jahren verhäuft auftreten, sind extrem interessant und die sind natürlich entscheidend in unserer Umwelt. Das war's jetzt von meiner Seite schon, deshalb würde ich jetzt das Wort übergeben zum Thema "GWU Hybrid Power Solutions" und sage danke für die Aufmerksamkeit. Herr Hamann, ich übergebe Ihnen das Wort wieder als Moderator.

Speaker 2

Sehr gern. Vielen Dank, Herr Wagner, für diesen Einblick in das Tätigkeitsfeld der GWU Umwelttechnik GmbH. Bevor Herr Schibilla gleich mit seinem Vortrag fortfährt, habe ich noch eine Frage: Sie haben eben Ihr Unternehmen vorgestellt. Ich habe mich dabei gefragt: Sie sind schon so lange im Bereich Umwelttechnik dabei. Wie schafft man es eigentlich, über einen so langen Zeitraum immer wieder innovative Lösungen für diese ja sehr dynamische Branche zu entwickeln? Vielleicht dazu noch mal ganz kurz etwas.

Speaker 3

Ja, Sie sagten das schon richtig, es ist eine dynamische Branche und man muss halt immer am Puls der Zeit sein. Das heißt, wir besuchen auch die entsprechenden Messen und wir suchen halt qualitative, gute Lieferanten auch heraus, um mit denen zusammen quasi auf Augenhöhe auch gewisse Themen zu diskutieren, ne? Welche Messtechnik wird benötigt? Was muss die Messtechnik können? Wie sieht die Messtechnik, das sind dann Zukunftsversionen, in drei bis fünf oder zehn Jahren aus? Was muss ein Gerät können? Und so entwickelt man das dann, ne, sukzessive weiter.

Speaker 2

Ja, vielen Dank, Herr Wagner.

Speaker 3

Sehr gerne.

Speaker 2

Danke schön noch mal. Dann kommen wir nun zu unserem zweiten Referenten, Herrn Schibilla. Er wird nun auf das Thema hybride Energieversorgung mit E-Fuel-Brennstoffzellen näher eingehen. Herr Schibilla, ich halte mich kurz. Sie haben das Wort.

Speaker 1

Alles klar, vielen Dank. Danke für die Vorstellung und danke für die Zeit, die Sie sich nehmen zum Ansehen des Webinars. Ich teile meinen Bildschirm mal mit der Präsentation. Hoffe, dass es für alle jetzt korrekt zu sehen ist. Okay, dann würde ich auch, wie gesagt, gleich beginnen. Und zwar Thema: Hybride Stromversorgung mit E-Fuel-Brennstoffzellen. Wir starten, wenn das hier so funktioniert wie gewünscht, genau mit der Themenübersicht. Und zwar sprechen wir über die E-Fuel-Brennstoffzellen und die GWU HPS-Box. HPS steht für Hybrid Power Solution, die verbunden ist mit der Photovoltaikanlage. Und ja, zusammen haben wir das kombiniert quasi mit unserem GWU-Leader-Trailer, um das mobil und kompakt zu halten. Bevor wir jetzt auf die Technik direkt eingehen, würde ich noch ein, zwei Wörter zum Hersteller sagen, um ein bisschen die Qualität hinter dem Produkt zu verstehen.

Das ist die SFC Energy AG. Die ist der weltweit führende Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen, hat den Hauptsitz in Brunnthal bei München, wurde im Jahre 2000 gegründet und ist jetzt mit 23 Jahren Erfahrung in Entwicklung und Technologie dabei. Ja, wir pflegen schon seit über 10 Jahren eine sehr erfolgreiche Partnerschaft mit der SFC Energy AG. Hier rechts auf dem Bild zu sehen ist auch der Geschäftsführer, Herr Dr. Peter Podessa, hier bei den technischen Trainingstagen im Hause von SFC, um da noch mal ein bisschen mehr Insidewissen in die Brennstoffzellentechnologie zu erfahren. Ein paar Fakten kurz zur SFC: Sie haben neben Brunnthal noch weitere Produktionsstandorte in den Niederlanden, Rumänien, Kanada und neuerdings auch in Indien.

Also weltweit gut aufgestellt und haben mittlerweile über 65.000 verkaufte Brennstoffzellen, die ja in allerlei Anwendungen ihren Nutzen finden. Und zwar wie bei uns eben die Messsysteme und Frühwarnstationen, in der Verteidigungs- und Sicherheitsanwendung, Verkehrsüberwachung und auch im Campingbereich, im Bereich Reisemobile, Segeljachten und ja, noch viele weitere Möglichkeiten. Grundsätzlich seit 2007 an der Börse und seit 2022 im Auswahlindex, dem SDAX. Dann ein bisschen zur Technologie und dem Funktionsprinzip der Brennstoffzellen. Die beruhen auf dem Direktmethanol-Verfahren. DMFC wird's abgekürzt, eine Direct Methanol Fuel Cell. Diese wandelt, ist eben das Besondere, die Energie des Methanols direkt in Strom um. Und dabei findet eben kein Verbrennungsprozess wie bei einem Benziner jetzt in dem Sinne statt, sondern ein chemischer Prozess ist das.

Und ja, während des Prozesses wird eben nur Wasserdampf und ein wenig Kohlendioxid, weil es eine Methanol-Brennstoffzelle ist, als Nebenprodukt entwickelt. Das macht sie sehr umweltfreundlich als Energiequelle. Hier links auf dem Bild sehen wir das Herzstück der Brennstoffzelle. Das ist der Stack. Der besteht, wie man hier sieht, aus mehreren Schichten, in denen der chemische Prozess stattfindet. Den versuche ich in ganz wenigen Schritten zu erklären, um da nicht zu sehr ins Detail reinzugehen. Erst mal kurz das Diagramm. Hier sehen wir quasi hochkant so eine Schicht, ist dann quasi hier zu sehen und dabei wird dann der Brennstoff, ne, das Methanol-Wasser-Gemisch, hier eingeführt, reagiert hier an der Außenseite, an der Anode, mit dem Katalysator, das ist aus Platin.

Dabei bei dem chemischen Prozess entstehen Protonen und Elektronen, beziehungsweise in der Reaktion lösen die sich. Die Elektronen laufen über einen separaten Stromkreis, über einen Verbraucher und erzeugen so den nutzbaren elektrischen Strom, den wir dann quasi zur Batterie leiten und dort speichern. Dann wandern die weiter zur Kathode, die ist auch wieder mit Platin beschichtet, und treffen dort auf die Protonen, die hier durch die Mitte, durch die Membran diffundieren und reagieren hier dann quasi mit Sauerstoff und verbinden sich zu Wasser als Abfallprodukt. Und ja, und das, weil es eben Methanol ist, entsteht auch ein bisschen CO₂ bei der chemischen Reaktion. Und so hat man, wie gesagt, elektrischen Strom mit ein bisschen Wasser und CO₂ als Nebenprodukte, um das Prinzip ein bisschen verständlicher zu machen.

Ja, das bringt uns dann quasi auch zu den Vorteilen der Brennstoffzelle. Die ist besonders effizient. In Zahlen kann man sagen, dass bei dem Prozess circa 60% der Energie des Methanols genutzt werden können. Im Vergleich zu einem Benziner können nur 20% bis 30% der Energie genutzt werden aus dem Kraftstoff und der Rest verpufft als Wärme. Die sind besonders zuverlässig, ne? Wir haben die auch in sehr vielen Anwendungen drinne und müssen also quasi nur Methanol nachfüllen. Das ist die einzige Wartung, die da notwendig ist. SFC gibt dafür dann auch 24 Monate beziehungsweise 6.000 Betriebsstunden Garantie auf die Brennstoffzellen. Die sind sehr emissionsarm. Das heißt, es gibt nur 'ne geringe Lärmentwicklung, ne?

Die ist vergleichbar mit einem Laptop, bei dem der Lüfter an ist. Der chemische Prozess findet bei einer geringen Temperatur von nur circa 130 Grad statt, also keine große Hitzeentwicklung und eben geringe Abgasbelastung. Sie ist sehr umweltfreundlich, wie mehrfach erwähnt, dadurch, dass nur Abwasser und Wasserdampf und CO₂ quasi als Abluft entwickelt werden. Sie ist wartungsarm, also da müssen keine Teile ausgetauscht werden. Wenn man die einschaltet, läuft die halt eben, ja, solange man sie nutzen möchte. Man muss eben nur für Brennstoff sorgen und das war's. Die Brennstoffzellen sind sehr nachhaltig.

Sie sind bis zu 95% recycelbar und mit ihrer Größe und Gewicht von circa acht Kilo und ich sag mal, wenn man die noch nicht gesehen hat, die ist ungefähr so groß wie ein, ja, ich sag mal, Multifunktionsdrucker, den man zu Hause hat, ne, ist sie halt eben auch sehr mobil und vielseitig verwendbar. Hier sehen wir kurz die Produktübersicht von SFC. Wir haben die EFOY und EFOY-Pro-Produktlinie. Die weißen, das sind die EFOYs, die sind für den gelegentlichen Gebrauch genutzt werden und bei einer Leistung von circa 40 Watt beginnen. Wir nutzen die EFOY Pro. Das sind, ist die graue Produktlinie für den Dauerbetrieb, die bis zu einer Leistung von 125 Watt verfügbar ist.

Wer noch mehr Power braucht, der kann dann die EFOY Pro 12.000 Duo nutzen, die auch eine Methanol-Brennstoffzelle ist und 500 Watt liefert. Und für Anwendungen wie als Notstromaggregat dient die EFOY Hydrogen Fuel Cell 2.5 mit 2.500 Watt, die mit Wasserstoff statt Methanol läuft und somit gar keine Emissionen mehr bildet. Wer irgendwie so ein bisschen da Zwischenenergie braucht, da können wir noch mal drauf eingehen. Da gibt's eine Clustermöglichkeit und zwar kann man mehrere EFOY 2.800er aneinander schalten und damit eben auch die Lücke zwischen den beiden Leistungsbereichen schließen. Die EFOY Pro 2.800 ist die Brennstoffzelle, mit der wir hauptsächlich arbeiten. Die hat, ja, die Eigenschaften sind, dass sie eben 125 Watt als Ausgangsleistung hat, die 24 Monate bis 6.000 beziehungsweise 6.000 Betriebsstunden Garantie.

Dann ist sie, hat eine Einsatztemperatur von minus zwanzig bis plus fünfzig Grad. Wie wir hier sehen, sind auch viele Zubehörteile und Funktionen, je nachdem, was Ihr Projekt erfordert, verfügbar. Da haben wir eben einmal, gehen wir gleich noch mal drauf ein, die Cloud-Möglichkeit, die Methanolkartuschen. Die werden verbunden durch den Fuel Manager und da kann man dann auch unterschiedlich viele Methanolkartuschen anschließen, je nachdem, wie der Bedarf ist. Es gibt ein festes Display. Man kann das per Bluetooth und halt eben online mit der Cloud verbinden und ja, das mit verschiedenen Energiespeichern. Hier haben wir noch den Punkt: Die hohe Energiedichte der Tankpatronen, um da eine kleine Rechnung zu machen.

Wenn man die Brennstoffzelle nutzt mit vier M-28 Tankpatronen, hat man bei einer Anwendung, die 50 Watt benötigt, für 100 Tage Autonomie im Dauerbetrieb. Wenn man das dann quasi mit einer Solarenergie noch kombiniert, dann kommt man da ja fast das ganze Jahr über mit sehr wenigen Einsätzen zurecht. Als Nächstes gehen wir mal auf die EFOY Cloud ein. Da haben wir zwei Screenshots vom User Interface. Das ist ja sehr intuitiv konstruiert. Jeder, der... Also, wenn man weiß, womit man es zu tun hat, braucht man im Grunde nur die Informationen abzulesen und kann mit denen arbeiten. Hier oben haben wir die Brennstoffzelle, in die man sich gerade eingeloggt hatte, die Informationen zu der.

Links sind dann die Angaben zu der Brennstoffzelle, in was für einem Betrieb die gerade ist, wie viel Strom die produziert, wie viel Spannung drauf ist. Dann die Temperatur der Brennstoffzelle, die Betriebsstunden, die Firmware. Und hier haben wir, das ist auch interessant, werden auch Fehlermeldungen, kann man quasi online sehen. Die werden auch alle gespeichert, dass man eine Historie hat, ja, wann ein Eingriff notwendig ist. Hier war es zum Beispiel mit dem Fehler, dass die Batterie, die angeschlossen war, noch nicht konfiguriert ist. Ne, also gibt auch eine gewisse Intelligenz, um Anwenderfehler zu minimieren, ne. Dazu hat auch SFC das, oh, wie heißt das? Das Smart Tool. Da muss man gucken, wie die, wie das auf der Internetseite heißt.

Auf jeden Fall kann man den Fehler auf der Internetseite eingeben und dann hat man sofort eine Information, was passiert ist und auch eine Anleitung, wie es zu lösen ist. In der Mitte haben wir dann die Informationen über die Batterie, welche angeschlossen ist. Hier haben wir halt eine LiFePO-Batterie, dann die, ja, wie viel Spannung drauf ist und die Einstellung, wann die geladen werden sollte und wann das Laden beendet werden sollte. Hier auch eine schnelle Übersicht über die Tankpatronen, die angeschlossen sind. Hier sind jetzt zum Beispiel vier angeschlossen gewesen und den direkten Füllstand. Also im Grunde ist es auch wie mit dem Ampelsystem, mit grün, gelb, rot, dass man dann sofort sieht, wo ist eine Aktion notwendig und, ja, kann da schnell drauf eingehen.

Außerdem hat man hier natürlich auch eine Überblick über die Nutzungsgeschichte quasi der Brennstoffzelle, wann die sich eingeschaltet hat. Das kann man hier am besten sehen mit der grauen Linie. Das ist die Stromspannung in der Batterie. Die fällt dann leider langsam ab bei der Anwendung. Dann hat man quasi halt eben einen Schaltpunkt, wann die Brennstoffzelle weiß, dass sie eingeschaltet werden soll und dann hier quasi die Spannung und auch hier in Lila den Methanolverbrauch, der dann stattgefunden hat. Und kann man, so kann man halt eben dann verfolgen, das ist jetzt eine Monatsansicht, wie oft die Brennstoffzelle angesprungen ist und wie viel Strom sie geliefert hat, um den, die Spannung in der Batterie aufrechtzuerhalten. Dann würden wir als Nächstes zur GWU HPS-Box kommen.

Das ist hier so die eine der Grundausstattungen. Die ist natürlich konfigurierbar, je nachdem, welche Anwendungen man hat. Die besteht aus der wettergeschützten Box, der Brennstoffzelle mit Display und Fuel Manager. Dann haben wir die LiFePO verbaut. Man kann entscheiden, wie viele Methanolkartuschen man anschließend angeschlossen haben möchte und natürlich ein Kabelsatz fürs ganze System, um das ans, ja, an die Solarpaneele anzuschließen. In der nächsten Folie würde ich gerne auf die LiFePO kurz eingehen, weil die auch so ein bisschen, ja manchmal bei der ganzen Technologie untergeht und aber eigentlich sehr tolle Eigenschaften hat. Um die mal kurz ein bisschen anschaulich zu machen, würde man das am besten mit einer Blei-Batterie, also mit einer klassischen Blei-Batterie vergleichen. Und zwar unterscheiden die sich durch die lange Lebensdauer.

Und zwar hat eine LiFePO circa 3.000 Ladezyklen, bevor die Leistung merklich runtergeht, mit 90% Entladung. Das sind, damit kommt man dann quasi circa 10 Jahre lang, hat also eine Lebenszeit von circa 10 Jahren. Im Vergleich zu einer Blei-Batterie hat man 300 bis 500 Ladezyklen, bei der man nur die Hälfte der Energie nutzen kann und hat dann quasi, je nach Eigenschaften, wie sie genutzt wurde, eine Lebenszeit von 3 bis 5 Jahren maximal, bevor dann die Leistung merklich runtergeht und diese ausgetauscht werden müssen. Da war das Schlagwort schon gefallen: Die hohe nutzbare Kapazität der Energie. Bei einer LiFePO sind's bis zu 97%. Bei einer Blei-Batterie sind es nur quasi 50%, die man von der Energie, die enthalten ist, nutzen kann.

Das bringt auch eine Gewichtsersparnis, dass man mit derselben Leistung circa 50% leichter ist. Ein weiterer Vorteil sind die hohen Lade- und Entladeströme. Besonders in der Verbindung mit Solarenergie kann die Batterie sich sehr schnell vollladen. Da braucht's nicht so viel Sonneneinstrahlung und man hat eben halt mehr Energie durch die natürliche Sonnenenergie eingespeichert. Diese Batterien haben ein Batteriemanagementsystem, also haben auch eine gewisse Intelligenz. Die überwacht und schützt die Batterie vor Überladung, Überhitzung, Überspannung und kann entsprechend sich selbst abschalten oder entsprechend eingreifen, damit sie nicht beschädigt wird. LiFePOs sind auch umweltschonender als Blei-Batterien. Die sind zu fast 100% recycelbar und haben eben keine Schwermetalle oder Säuren, wie es eben bei Blei-Batterien häufig der Fall ist.

Lithium-Eisenphosphat ist auch allgemein einfacher und umweltschonender zu abzubauen und zu erreichen als Blei. Das alles führt zu einer Kostenersparnis durch die hohe Lebenszeit, obwohl der Anschaffungspreis dann ein bisschen höher ist. Hauptsächlich spart man eben dadurch, dass man seltener eingreifen muss in das System, weil eben mehr Energie gespeichert wird. Das schont den Methanolverbrauch, das schont die, so verlängert die Lebenszeit der Brennstoffzelle und spart somit Kosten. Die Batterien, die wir verbaut haben, haben folgende Eigenschaften: Sie haben eine Nennkapazität von 100 Ampere-Stunden, haben Temperatur, Einsatztemperaturbereich von minus 20 plus, plus 60 Grad, sind Staub- und Strahlwassergeschützt nach IP 65. Die hohe maximale Ladestrom von 100 Ampere und hier haben wir bei dem Modell 27,5 Kilo.

Um vergleichbare Energiekapazität bei Blei-Säure-Batterien zu haben, da hatten wir vier Batterien gehabt, die dann zusammen rund 80 Kilo gewogen haben, um da mal die Gewichtsersparnis hervorzuheben. Die Komponenten sind folgendermaßen in unserer HPS-Box verbaut: Wie gesagt, ist die halt witterungsbeständig, besteht aus robustem Fiberglas. Man kann die Komponenten auch direkt hier in die Wände montieren. Das hält sehr stabil. Die ist individuell für ihr Projekt konfigurierbar und wird vollkommen einsatzbereit geliefert, hat auch vorher noch mal eine Funktionsprüfung durchlaufen und ist somit eben sehr mobil, um dann halt überall eingesetzt zu werden. Die kann mit zwei Leuten getragen werden. Der zweite Part der hybriden Energie ist eben die Solarenergie, die Photovoltaik-Technologie. Dazu muss ich natürlich nicht viel sagen: eine natürliche, unerschöpfliche Energiequelle.

Wir haben drei Solarpaneele verbaut, die zusammen knapp 1.000 Watt Peak Maximalleistung haben. Die sind robust in einem Metallrahmen verbaut, da der Trailer auch bei allen Witterungsbedingungen draußen stehen muss und stabil halten muss. Man kann es nicht unmöglich machen, aber man kann halt irgendwie Vandalismus oder Diebstahl dadurch auf jeden Fall noch mal erschweren. Dadurch sind die halt da sehr robust verbaut. Auch da in Kombination mit einer LiFePO hat man da noch mal eine sehr hohe operationelle und materielle Kostenersparnis, da die Brennstoffzelle und der Methanolverbrauch geschont wird. Die sind, wie gesagt, in unserem Trailer verbaut. Davon haben wir mittlerweile rund 200 Trailer im Einsatz. Darin ist dann ausreichend Platz für alle Systemkomponenten.

Wir haben besonders darauf geachtet, dass wir eine robuste und hochwertige Konstruktion haben, damit eine maximal lange Lebenszeit des Trailers da ist, weil der ja eben sehr oft eingesetzt wird und dass man quasi lange Spaß damit hat, war das unser Hauptaspekt. Wir haben auch, das ist jetzt mittlerweile die zweite Generation des Trailers, wo also haben da auch viel Erfahrung aus den letzten Jahren einfließen lassen, um ja die System und Technik sicher messen lassen zu können. Der Trailer hat ein Gesamtgewicht von, ein zulässiges Gesamtgewicht von 1.300 Kilo und ist somit mit der Führerscheinklasse B fahrbar, solange das Gespann mit dem Zugfahrzeug 3,5 Tonnen nicht überschreitet. Er ist auf 100 km/h zugelassen.

Somit kommen Sie auch relativ zügig zu Ihrem Zielort über die Autobahn. Und da wir die Trailer auch in großen Stückzahlen ins europäische Ausland verkaufen und dort eingesetzt werden, sind die COC-zertifiziert, was die Zulassung innerhalb Europas noch mal vereinfacht. Hier haben wir noch ein paar Ansichten vom Trailer. Hier mit den Solarpaneelen innen drinnen und, wie bekannt ist, arbeiten wir mit dem Wind Cube Leader zusammen. Deswegen ist der Trailer hauptsächlich für das Wind Cube Leader so konfiguriert. Für andere Anwendungen können wir natürlich individuell noch mal drüber sprechen, was da möglich ist. Und das ist halt eben unterteilt, dass wir hier halt die Kabine haben für das Wind Cube. Na, sieht man hier jetzt gleich.

Vorne haben wir eben noch genug Platz, um die Messinstrumente und ausreichend Methanolkartuschen sicher einzulagern. Wie erwähnt, arbeiten wir mit dem Wind Cube zusammen. Das hat eine separate Kabine hier, die von dem Innenraum komplett abgeschlossen ist. Hier oben haben wir eine Dachluke für die Laser, hier unten ein Metallgitter, damit das Wasser abläuft und somit bleibt der Innenraum hier vollkommen trocken. Wenn es regnet und das ganze Wasser fließt hier nur einmal durch die Kabine durch und erreicht halt eben nicht das Innenleben. Damit ist somit die ganze Technologie innen drinnen sicher aufbewahrt. Für den Messeinsatz haben wir den auf vier stabilen Stützen aufgebaut, damit da keine Bewegung reinkommt und das sauber steht.

Da kann man auch mal die Räder abschrauben und innen lagern oder mitnehmen, um dann auch wieder einem eventuellen Diebstahl oder Vandalismus irgendwie zuvorzukommen. Auf der Vorderseite ist auch noch mal Platz für Messtechnik. Je nachdem, was Ihr Projekt erfordert, findet man da auf jeden Fall genügend Platz, um die Systeme anzuschließen. Die HPS und die Solarpaneele kann man auch ohne Trailer anwenden. Wie gesagt, ist das ganze System witterungsbeständig und kann eben auch, wie hier zu sehen, bei widrigen Bedingungen einfach auf dem Feld aufgebaut und stehen und kann dort arbeiten. Somit kann man eben auch auf diese Art und Weise ein Projekt mit der Messtechnik ermöglichen und je nachdem, welche Projekte dann möglich sind.

Man kann ja nicht überall einen Trailer aufbauen, aber ja, für so ein paar Solarpaneele und 'ne HPS-Box findet sich immer Platz. Ja, dann haben wir noch eine kleine Übersicht. Das ist jetzt, um mal den Stromverbrauch quasi zu visualisieren. Das ist noch mit dem älteren Modulmi-Portal gemacht, mit dem Vorgänger der aktuellen Brennstoffzelle. Aber ne, wir haben jetzt nicht jedes Jahr eine neue Statistik. Hier kann man hauptsächlich an der grünen Linie eigentlich sehen, um sich da zu orientieren, wie der Methanolverbrauch ist. Und zwar ist das hier mit einer EFOY Pro 2400 Duo mit PV und LiFePO. Ne, wie gesagt, eine Jahresmessung von Januar 2019 bis 2020. Und da lief die Brennstoffzelle insgesamt nur an 22 Tagen. Und hier kann man bei den Treppen sehen, ne, wenn's flach ist, passiert eben nichts.

Wenn das hochgeht, dann wird eben Methanol verbraucht, wird Strom produziert, um die Batterie zu laden. Da haben wir hier ein paar Tage gehabt und dann hat man wieder eine lange Zeit eine Pause gehabt, weil da genügend Sonnenenergie da war. Dann ist sie hier noch mal angesprungen, dann wurde hier Methanol ausgetauscht. Dann haben wir hier die Sommermonate über, ja fünf Monate ungefähr, wo die gar nicht mehr laufen musste, weil genügend Photovoltaik-Energie produziert werden konnte. Wenn es zur kalten Jahreszeit noch mal ging, ist sie hier regelmäßig angesprungen, um die Systeme laufen zu lassen und zu heizen, ne? Dann halt eben hier die Wechsel der Methanol-Brennstoffzellen, Methanolkartuschen. Ja, und damit wären wir im Grunde auch mit meiner Präsentation am Ende. Ich hoffe, ich bin...

Zeitlich im Rahmen geblieben und bedanke mich für die Aufmerksamkeit und gebe über zum Herrn Herrmann, zum Moderator wieder, um eventuell noch Fragen zu beantworten. Vielen Dank!

Speaker 2

Ja, vielen Dank, Herr Stibiller. Sie sind wunderbar in der Zeit geblieben und vielen Dank auch für den Einblick in die hybride Stromversorgung mit EV-Brennstoffzellen. Und damit, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sind Sie jetzt auch an der Reihe. Wir wenden uns Ihren Fragen zu.

Speaker 1

Gerne.

Speaker 2

Die Sie an den Referenten während des Webinars gestellt haben oder an die Teilnehmer und Referenten. Und ja, ich glaub, Sie haben noch... Entschuldigung, Herr Stibiller, ich glaub, Sie haben noch den Bildschirm geteilt. Kann das sein?

Speaker 1

Oh, ja.

Speaker 2

Nein, alles gut.

Speaker 1

Ja.

Speaker 2

Entschuldigung, hat sich erledigt.

Speaker 1

Alles klar.

Speaker 2

Da sehen wir auch schon die Fragen und in Anbetracht der Zeit starten wir auch gleich mit der ersten Frage: Altert eine Brennstoffzelle, wie zum Beispiel Batterien?

Speaker 1

Ja, das tut sie. Und zwar ist das so, dass die, wie gesagt, bei der Technologie, diese Membran, die für den chemischen Prozess notwendig ist, dass die ein bisschen, ja nicht mehr so dicht wird über die Jahre und dann entsprechend ein Leistungsverlust zu sehen ist. Das ist dann so geregelt, dass SFC eben auch für den Zeitraum von den vierundzwanzig Monaten beziehungsweise sechstausend Betriebsstunden noch eine Leistungsgarantie nach der Zeit von 80% garantiert. Dann wird die aber noch nicht weggeschmissen, sondern dann kann man sie zum Refurbischen einschicken. Dann wird der Stack ausgetauscht und gegebenenfalls Teile, die ausgetauscht werden müssen, müssen aus der inneren Mechanik und ja, dann kann sie eben weiter genutzt werden und ja, für die nächsten Jahre wieder angewendet werden.

Speaker 2

Okay, perfekt. Danke für die Antwort. Die nächste Frage lautet: Ist die Methanol-Tankpatrone als Gefahrgut zu betrachten? Wenn ja, gibt es Richtlinien für Lagerung und Transport?

Speaker 1

Gibt es auch, ja, sie ist ein Gefahrgut. Es kommt, ich glaube, das gebe ich dann an Herrn Wagner weiter. Da kommt's auf die Menge der Methanollagerung an.

Speaker 3

Ja, es kommt nicht nur auf die Menge der Methanollagerung an, sondern es gibt dann Sicherheitsdatenblätter, die wir auch den Kunden zur Verfügung stellen. Die sind auch auf der Webseite des Herstellers verfügbar, weil Methanol ist halt ein Gefahrgut für Transport und auch für Lagerung. Da gibt es unterschiedliche Punktesysteme, einmal für Lagerung und einmal für den Transport auch. Im Detail habe ich die jetzt nicht im Kopfe, aber wir können im Nachgang natürlich dieses Datenblatt versenden oder zur Verfügung stellen.

Speaker 1

Das ist auch vielleicht noch mal ganz interessant, und zwar gibt es den Unterschied zwischen den Methanol- und den Wasserstoffbrennstoffzellen. Wasserstoff ist halt eben noch mal ein Vielfaches komplizierter zu transportieren, weil die unter hohem Druck steht und eine höhere Explosivität dahinterstecken kann und Methanol ist vergleichsweise dazu in der Handhabung leichter, weil man es eben in den Kanistern einfacher tragen kann. Aber klar, es ist immer noch ein Brennstoff. Von daher ist da natürlich ein bisschen mehr Vorsicht gegeben als bei anderen Materialien.

Speaker 2

Gut, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Die nächste Frage lautet: Ist es möglich, bei hybriden Systemen die Ladung des Akkus durch das Photovoltaik-Panel in die EVoy Cloud mit einzubinden?

Speaker 1

Das ist ein Bereich, genau da, ja, da bin ich vielleicht ein bisschen drüber geflogen. Und zwar die EVoy Cloud ist auch immer noch nach wie vor in Entwicklung. Ist auch sehr nah am Kunden, also die, je nachdem, welche Anwendungen das sind, kann man direkt mit den Technikern ist man da verbunden und das ist auch ein Bereich, der in Entwicklung ist und noch kommen wird. Aktuell ist es nicht dabei. Aktuell haben wir auch da eine hybride Lösung, dass wir da parallel mit dem Odomi-Portal noch laufen, ne, wo man die Solarenergie steuern kann, soll aber auch in die EVoy Cloud reinkommen. Zuletzt wurde zum Beispiel auf vielfachen Wunsch die Mehrbenutzerauswahl entwickelt und eingeführt in die EVoy Cloud.

Also da sind die Entwickler sehr, sehr nah am Kunden dran, die Wünsche zu erfüllen.

Speaker 2

Okay, die nächste Frage.

Speaker 3

Herr Herrmann, ich habe noch eine technische Frage: Die Fragen sind sehr, sehr groß hier dargestellt. Können Sie das vielleicht ein bisschen kleiner machen? Weil man verliert den Zusammenhang bei den Fragen. Ist das nur bei mir so? Das weiß ich jetzt nicht.

Speaker 2

Wir versuchen immer, die aktuelle Frage zu highlighten, beispielsweise bei der nächsten Frage.

Speaker 3

Okay, dann liegt es bei meinem PC. Kein Problem.

Speaker 2

Dann würde ich... Wir können versuchen, das zu lösen. In der Zwischenzeit würde ich gerne, wenn das okay ist, die nächste Frage schon mal zur Beantwortung stellen: Wie hoch ist der Verbrauch pro Woche bei einer Pre-Inbetriebnahme einer WEA?

Speaker 1

Ich verstehe die Frage nicht ganz. Also, Windenergie, also ne, WEA, Windenergieanlage. Ich weiß aber nicht-

Speaker 3

Ich muss gestehen, ich verstehe die Frage auch nicht ganz. Letztendlich ist es ja so: Das ist ja abhängig vom Verbraucher, der Strom bezieht von unserer Lösung. Ob das jetzt 100 Watt sind oder 50 Watt, weil eine Windkraftanlage zieht ja mehr Strom. Man kann keine Windkraftanlage damit betreiben.

Speaker 1

Ja, genau. Also wenn's da wäre ein bisschen zu stark.

Speaker 2

Okay, es besteht ja auch jederzeit die Möglichkeit für den Fragesteller, wenn jetzt die Antwort nicht ausreichend für ihn sein sollte, noch mal Kontakt aufzunehmen im Nachhinein dieser Veranstaltung. Und dann könnten Sie vielleicht das Problem noch mal zusammen klären.

Speaker 1

Ja, sehr gerne.

Speaker 2

Erläutern.

Speaker 1

Ja, ja. Aber wie gesagt, also die Verbrauch pro Woche hängt eben von dem System ab, ne? Und man kann eben nur diese Rechnung machen, wie viel Energie das Methanol liefern kann und dann kann man sich das auch auf der, genau, man kann das auf der Internetseite von SFC, gibt's auch 'n Kalkulator, um für seine Anwendungen vorab auszurechnen, welche EFOY-Brennstoffzelle da am passendsten wär. Dann kann man dann die Verbraucher einschalten, einstellen, wie, ja, wie viel das System verbraucht, wie oft es einspringt und dann sagt einem die Homepage, oder das Programm dort, welche Brennstoffzelle am passendsten wären. Hat man vielleicht auch so 'n bisschen so 'n Überblick, ne, wie der Verbrauch dann quasi ist und also wie viel Methanol man anschließen müsste, um, ja, welche Dauer an Autonomie zu erreichen.

Ja, grundsätzlich die SFC-Homepage ist sehr gut konstruiert. Ich würde echt denen empfehlen, da auch mal ein bisschen durchzuklicken. Da sind sehr viele Informationen über die Technologie, über die Anwendungsbereiche, wie viele Lösungen da sind und, ja, das noch mal Tipp am Rande, da einfach mal auf der Homepage sich schlau zu machen.

Speaker 2

Vielen Dank, Herr Schiebeder. Die nächste Frage: Mit welchen laufenden Kosten muss man in etwa rechnen und kann man Ihre Produkte mieten oder leasen?

Speaker 1

Ja, also Produkte mieten geht auch, ne. Je nachdem, welche Anwendung das ist, können wir da drüber sprechen, welche Konfiguration man braucht. Und die laufenden Kosten hängen eben auch ab vom System, was angeschlossen werden muss, wie viel, wie der Methanolverbrauch ist, ne, was, was, welche Konfiguration notwendig ist. Deswegen kann man da jetzt keine pauschale Zahl zu nennen oder so. Aber da machen wir natürlich gern ein Angebot oder eine Preisübersicht für das individuelle Projekt. Ne, einfach melden dazu.

Speaker 2

Okay, dann: Was in etwa kostet ein Austausch der Methanolbrennstoffzellen-Stacks, Brennstoffzellen-Stacks? Vielleicht im Verhältnis zur Neuanschaffung eines Brennstoffzellengenerators.

Speaker 1

Da können wir mal ganz grob sagen, die Brennstoffzelle, wenn man es bei einem Ersatzgerät, weil man ja ein paar Basic-Geräte, das Display muss ja nicht ausgetauscht werden. Wenn es jetzt nur ein Ersatzgerät ist von der Brennstoffzelle, ist die UVP bei €6.500 ungefähr. Ich habe letztens mal nachgesehen, die letzten Stacks, die ausgetauscht wurden, da waren die Preise dann, je nachdem, hängt auch immer davon ab, ob dann noch ein paar technische Teile mit dazu ausgetauscht werden müssen. Aber da liegt man im Bereich zwischen, ich sag mal, drei und viertausend war es eigentlich mal. €3.200, €3.500, €3.800. Also zwischen €3.000 und €4.000 ist dann quasi das Refurbishing.

Speaker 2

Danke schön. Die nächste Frage: Ändert sich der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle mit der Außentemperatur Südspanien im Vergleich zu Finnland?

Speaker 1

Dazu hätte ich jetzt so konkret keine direkten Informationen. Das ist ja, muss man schon ein bisschen eine Studie zu machen, mehr oder weniger. Aber im Grunde, solange sie in ihrem Einsatzbereich ist, also in den Einsatztemperaturen-Bereich ist, läuft sie unter den normalen Bedingungen weiter. Da haben wir jetzt keine Erfahrungswerte, dass eine Brennstoffzelle, die jetzt dauerhaft irgendwie in Finnland aufgestellt ist, bei minus zehn Grad, wie da die Leistungsentwicklung ist im Vergleich zu einer Brennstoffzelle, die irgendwo vielleicht in Spanien in der Sonne steht, wo da halt dann irgendwie der Trailer oder die Box, wo der oder, also die Temperatur der Brennstoffzelle circa fünfzig Grad hat.

Ist vielleicht eine Sache, die müssen wir bei SFC, bei den Technikern mal anfragen und könnten dann auch noch mal im Nachgang dazu eine Information bringen. Aber aktuell habe ich dazu jetzt keine Erfahrungswerte. Der Herr Wagner vielleicht.

Speaker 3

Ja, der Wirkungsgrad wird sich natürlich ändern in Abhängigkeit von der Temperatur. Wie alles, was sich ändert, in Abhängigkeit von der Temperatur. Aber das sind Informationen, die können wir uns besorgen, beschaffen und auch entsprechend dann weiterleiten.

Speaker 2

Okay, danke schön. Nächste Frage: Bis zu welcher Maximalleistung können Sie die einzelnen Zellen kombinieren?

Speaker 1

Maximal haben wir jetzt keine Information. Also wir haben hier... Ah, nee, doch! Ein Controller und maximal drei weitere, also insgesamt vier Stück. Das wären dann ja 500 Watt insgesamt und da kommt man ja auch in den Bereich, wo dann die nächstgrößere Brennstoffzelle verfügbar ist. Also maximal vier Stück mit je 125 Watt.

Speaker 2

Danke. Nächste Frage: Bietet die Brennstoffzelle variable Ausgangsleistung oder ist diese fix?

Speaker 1

Im Grunde ist es-

Speaker 3

Soweit ich weiß, ist diese fix und deshalb hat man auch die verschiedenen Modelle in der Serie der EFOY Pro.

Speaker 1

Ja, ja.

Speaker 3

Das Maximale ist natürlich auch wiederum die Aussage, ist natürlich temperaturabhängig, keine Frage. Der Wirkungsgrad ist ein anderer. Das sind zwar 120 Watt, 125 Watt. Dann altern die Systeme natürlich auch ein bisschen über die Jahre und ich denke mal, eine Brennstoffzelle, die drei Jahre alt ist und im Feldeinsatz war, die wird nicht mehr ihre 125 Watt liefern, sondern nur noch 110 Watt oder so.

Speaker 1

Ja, und also da auch noch mal muss man schauen, welche Brennstoffzelle zum jeweiligen Projekt passt. Auf der Homepage einfach mal mit dem Kalkulator ausprobieren. Und ja, dann ist es ja meistens so, dass die Brennstoffzelle eine Batterie lädt und die Batterie gibt die Energie raus, ne? Und dann abhängig davon, welche Brennstoffzelle angeschlossen ist, kann man halt beeinflussen, wie schnell die Batterie wieder vollgeladen wird und dass es da halt eben keinen negativen Wert wird, dass der Verbrauch höher ist, als die Brennstoffzelle leisten kann, ne? Von daher geht's halt nicht direkt von der Brennstoffzelle, sondern meistens indirekt von der Batterie aus und, ne, da ist der Energiespeicher und an dem Punkt muss man variieren, welche Ausgangsleistung benötigt wird, dass man das richtige Konfiguration hat.

Speaker 2

Danke schön. Dann die nächste Frage: Wie kommen die entstehenden Emissionen aus der Box beziehungsweise Anhänger?

Speaker 1

Da gibt's ein Entlüftungsloch und das geht halt dann direkt durch die Wand nach außen. Also da wird im Inneren nichts gespeichert. Da ist ein kleiner Ventilator, ne, und ja, die Abgase werden direkt nach außen befördert somit.

Speaker 2

Okay, danke. Nächste Frage: Wurden die Gesamtkosten mit der eventuell möglichen Alternative Überdimensionierung PV, also Photovoltaik, und Verzicht auf Brennstoffzelle verglichen?

Speaker 3

Ich verstehe das jetzt so: Ob man jetzt eine Brennstoffzelle einsetzt oder mehr PV-Leistung installiert, macht in unseren Augen nicht so viel Sinn, weil wenn drei PV-Panels keine Energie erzeugen können, können das auch fünf nicht oder sechs nicht machen, ne? Weil wir sind dann am abgeschatteten Standort, zum Beispiel im Wald drin und da muss ja irgendwie die Energie wieder in die Batterie reinkommen und das passiert halt mittels der Brennstoffzelle. Und diese drei PV-Zellen, die wir jetzt haben, das ist so eine, ja, so eine Alternative in Bezug auf das Nutzen hin auch dann, ne. Das heißt, wir haben die 125 Watt von der Brennstoffzelle und wenn die Brennstoffzelle nicht arbeiten muss, dann geht's mit der PV-Leistung in den Energiespeicher rein. Das ist so, ja, ein bisschen abgeschätzt dann auch, ne. Was ist das Beste, das Optimum?

Speaker 2

Okay, dann die nächste Frage: Welche alternativen Brennstoffzellen sind Ihnen bekannt? Haben Sie auch Erfahrungswerte?

Speaker 1

Ich hab letztens nur mal eine Info gesehen, dass es auch welche mit Propan gibt, aber die sind halt eben nicht zugelassen für solche Anwendungen und von daher haben wir auch da keine Erfahrungswerte und ich glaub, das schließt auch viele Sachen aus dadurch, dass die Anwendung mit Propangas da irgendwie noch mal höhere Gefahren mit sich bringt. Ja, ansonsten, ja, Dieselgenerator, aber genau davon wollen wir ja noch wegkommen. Ja, und was kennen wir noch? Ja, Hamsterrad haben wir noch nicht gesehen. Wir haben ja auch welchen Anwendungen. Vielleicht da noch mal gucken. Nee, aber ja, nee, also wie gesagt, EFO ist da der SFC mit der Produktlinie EFO ist da der Weltmarktführer, ne.

Die haben die beste Konfiguration und wir haben uns auch ein bisschen umgeschaut, aber das ist einfach das beste Produkt, was zu unserer Anwendung aktuell technisch möglich ist und preisleistungsmäßig passt. Ja.

Speaker 2

Gut, dann noch eine Frage: Wie kommt die LiFePO mit kaltem Wetter zurecht? AGM soll hier ja besser sein.

Speaker 1

Ja, genau das ist halt tatsächlich eben der Fall. Das als Beispiel: Wir haben jetzt auch ein System, was nach Finnland geht, wo es halt permanent kalt ist und da empfehlen wir auch den Kunden dann zu sagen: "Okay, nimm lieber die Blei Batterie, ne, weil die eben auch bei kalten Temperaturen keine Schwierigkeiten hat." Die LiFePO, wir haben da die Arctic-Variante, die haben auch eine Heizung integriert. Die sind laut Hersteller bis minus 30 Grad verwendbar. Wir sagen schon von uns aus: Mach mal lieber bis minus 20, ne, und danach springt schon auf die Blei-Batterie. Ne, aber ja, das ist eben noch so ein bisschen die einzige Schwierigkeit, die, die es geben kann, wenn man eine LiFePO einsetzen möchte.

Aber das sprechen wir dann quasi im Beratungsgespräch mit dem Kunden gemeinsam ab, dass wir sagen: Okay, wo soll es eingesetzt werden? Und dann geben wir auch unsere Empfehlung. Aber sofern es möglich ist, ist die LiFePO auf jeden Fall immer der bessere Ansatz, auch wenn die Anschaffung ein bisschen höher ist. Aber durch die Kostenersparnis hinten raus fährt man damit weitaus günstiger als mit einer Blei-Batterie.

Speaker 2

Okay, danke. Ich gucke kurz auf die Uhr. Wir haben noch fünf Minuten. Vielleicht schaffen wir noch eine Frage, wenn diese kurz beantwortet wird: Setzen Wetterverhältnisse Ihrer Technologie auch Grenzen oder kommt Ihre Technologie zuverlässig mit allen Lagen zurecht?

Speaker 1

Im Grunde haben wir bisher eigentlich für, ja, also ist immer individuell abzusprechen, aber im Grunde haben wir für jede Situation eine Lösung gefunden. Wenn es halt sehr kalt ist, können wir noch Heizungen verbauen, ne? Ja, Bereiche, wo halt eben Temperaturen sind, wo es dann irgendwie gar nicht mehr geht, hatte ich zumindest aus meiner Erfahrung noch, ja noch keine Situation gehabt, wo es irgendwie zu heiß war. Also wir haben da jetzt quasi auch ein Gespräch, wo es eben in den Arabischen Ländern eingesetzt werden muss und da sind wir eben am Planen: Wie bekommt man es hin, dass das auch da laufen kann, ne? Aber klar, irgendwo gibt es natürlich immer eine Grenze, ne. Da gibt's so extreme Wetterlagen, ne, da, ja, kommt man auch immer an die Grenzen, aber äußerst selten, ne.

Ist individuell abzuklären und gibt irgendwie auch immer eine Möglichkeit, um das auch dann quasi zu ermöglichen.

Speaker 2

Danke. Okay, also ich hab gerade die Information aus der Regie sozusagen erhalten, dass wir doch noch ein paar Fragen beantworten können. Das ist natürlich schön für Sie, liebe Zuhörer und Zuschauer. Deswegen versuchen wir, so viele Fragen in diesem Webinar wie möglich zu beantworten. Deswegen gleich mit der nächsten machen wir weiter: Was ist der herausforderndste Ort, den Sie sich selbst für den mobilen Einsatz Ihres Produkts vorstellen?

Speaker 1

Ja, ich meine, Herr Wagner weiter, der was länger im Betrieb ist. Der hat vielleicht schon ein paar mehr Erfahrungen gesammelt.

Speaker 3

Auch extremen Lagen sind natürlich Gebirge, unsere Alpen. Die Zugänglichkeit, die Befahrbarkeit des Untergrunds ist nicht immer gewährleistet. Wir hatten in der ersten Generation, um jetzt mal auf das Thema zu kommen, es gibt immer Mittel und Lösungen dafür, eine Version an Trailer, die also vom Hubschrauber aus getragen werden konnte, weil die Kollegen in dem Alpenraum, die haben auch gesagt: "Wir fahren nicht zur Messstelle, wir fliegen zur Messstelle." Das hängt natürlich auch davon ab, welcher Helikopter wird genutzt. Das sind aber wirklich dann schon extremste Herausforderungen dann auch, ne? Natürlich dann die anderen extremen Standorte sind natürlich dann, wo es hohe Temperaturen sind, die arabischen Standorte auch. Sandsturm und so weiter hat natürlich auch seine Tücken dann nachher für den Betrieb der Systeme.

Speaker 2

Danke für die Antwort. Welche Art von Wasserstofftanks hat das große Wasserstoffaggregat und kann man die H2 gegebenenfalls lokal im Ausland Tanks auffüllen oder per Luftfracht transportieren?

Speaker 3

Also eher austauschen, würde ich sagen. Das sind also handelsübliche Wasserstofftanks von, ja, Linde Gase. Die stellen so was zur Verfügung und das kann man käuflich erwerben bei denen. Es geht letztendlich nachher nur um die Verbindung zwischen den Wasserstofftanks und der Wasserstoffbrennstoffzelle. Und da gibt's verschiedene Kabinette, weil auch die Wasserstoffbrennstoffzellen quasi modulweise aufgebaut werden können. Für große Experimente, dann auch mal 10 oder 15 Kilowatt liefern müssen und man kann damit nicht einfach zur Tankstelle fahren, mit den Wasserstofftanks.

Speaker 2

Okay. Dann die nächste Frage: Wie geht ihr mit der Abwärme durch FC und Batterie um, zum Beispiel bei 30 Grad Außentemperatur und Dauerbetrieb von FC?

Speaker 3

FC ist bei uns der FC, der Fußballverein.

Speaker 1

Das ist doch die Fuel Cell.

Speaker 3

Das ist die Fuel Cell. Es ist natürlich auch so, wenn 30 Grad Außentemperatur sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das mit PV gelöst werden kann, natürlich auch sehr, sehr hoch. Ansonsten, wie der Herr Schibilla auch schon sagte, es gibt dann halt Lüftungssysteme, um halt die Abwärme nach draußen zu transportieren.

Speaker 1

Ja, ja. Und wie gesagt, die Einsatzbereiche der Brennstoffzelle sind bei bis 50 Grad, ne, die Batterie auch bis 60 Grad. Also da ist noch Luft nach oben, weil klar, wenn's außen 30 ist, ne, ist es halt im Körper irgendwie schon ein bisschen was heißer, aber die haben halt eben auch ihre smarten Systeme, um sich selbst zu kühlen, ne, oder eben die Kühlung anzuspringen. Ne, also 30 Grad ist ja mittlerweile schon fast Standard gewesen über Wochen bei uns, ne, und wir haben da keine großen oder wir haben keine Ausfälle oder so was dadurch gehabt. Also liefen die da dadurch wunderbar, ne. Der Trailer ist halt weiß, das reflektiert noch mal, hält dann den Innenraum ein bisschen kühler und, ja, Dauerbetrieb, wie gesagt, bei 30 Grad, da muss ja die Sonne brennen. Das, ja.

Also okay, das wäre dann vielleicht eine Anwendung ohne Photovoltaik möglicherweise. Aber wie gesagt, ne, die haben ihre Maximaltemperaturen und das funktioniert. Also sind wir zuversichtlich, dass das kein Problem sein sollte.

Speaker 2

Danke schön, Herr Schibinski. Dann noch eine Anmerkung zur Frage, die Herr Fecht gestellt hatte: Vergleich Überdimensionierung PV. Durch Winterzeit mit langer Dunkelheit müsste ohne Brennstoffzelle die Batterie stark überdimensioniert werden.

Speaker 3

Ja, ist richtig, ja. Das ist richtig. Das ist halt nachher nur eine Sache, wie kann man's verbauen? Das ist natürlich dann auch gewichtsabhängig, je nachdem, wie viele Batterien man verbauen muss. Das hängt auch vom Endverbraucher ab, ob das jetzt hundert Watt sind oder zweihundert Watt. Was dahinter hängt, das muss man individuell dann ausrechnen dann auch, ne. Vielleicht kommt auch der Trailer dann an die Gewichtskapazitätsgrenze dann auch.

Speaker 2

Okay, ja, dann vielen Dank für Ihre zahlreichen Fragen, die wir dann ja schlussendlich doch alle beantworten konnten. Die weiteren Fragen, die Sie vielleicht an die Referenten noch haben, können Sie natürlich im Nachhinein gerne stellen und jederzeit Kontakt aufnehmen. Herr Wagner, Herr Schibilla, wir haben in der vergangenen Stunde viel über die Möglichkeiten und Eigenschaften der hybriden Energieversorgung mit Ethanol-Brennstoffzellen gehört. Können Sie das noch mal ganz kurz zusammenfassen und unseren Teilnehmern und Teilnehmerinnen beschreiben, wie vielleicht noch künftige Energieversorgungen aussehen könnten?

Speaker 1

Oh!

Speaker 3

Ich denke mal auf jeden Fall, die Wasserstofftechnologie wird große Schritte machen, weil die Energieaufnahme immer mehr wird, auch im Bereich Windprofilmessung mit den Lidarsystemen oder auch mit den Extremstandorten, sei es mit Heizung oder sei es auch mit Kühlung gegebenenfalls und entsprechend größeren Battery Banks. Da muss die Energie hier hineinkommen und ich denke mal, dass die Wasserstoffbrennstoffzellentechnologie große Schritte machen wird.

Speaker 2

Okay, vielen Dank für dieses Schlusswort und da bleibt es auch für mich nur zum Abschluss noch mal, mich bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit zu bedanken und darauf hinzuweisen, dass Sie natürlich im Anschluss an dieses Firmenwebinar eine E-Mail von uns erhalten, in der Sie eine Direktverlinkung für die Aufzeichnung der heutigen Veranstaltung und die Vortragsunterlagen unserer Referenten zum Download erhalten. Zudem finden Sie daran eine Evaluierung des heutigen Firmenwebinars. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie daran teilnehmen. Wenn Sie Journalist oder Journalistin sind und Zitate der Referierenden veröffentlichen möchten, bitten wir Sie darum, sich vor der Veröffentlichung eine Freigabe von den Referenten einzuholen. Kontaktieren Sie uns dafür gern nach der Veranstaltung. Weitere Informationen rund den Bereich Windenergie und Windindustrie erhalten Sie wie immer auf unserer Website: www.windindustrie-deutschland.de, auf der wir auch zukünftige Firmenwebinare ankündigen werden.

Ich hoffe, Sie, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, haben sich heute umfassend zum Thema hybride Stromversorgung mit EV-Brennstoffzellen informieren können. Vielen Dank an die Referenten Christian Schibilla und Ludwig Wagner von der GWU Umwelttechnik GmbH und ich freue mich, Sie bald wieder an dieser Stelle begrüßen zu dürfen. Machen Sie's gut und bis zum nächsten Mal.

Speaker 1

Danke schön.

Speaker 3

Danke schön. Bleiben Sie gesund!

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