Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft (ETR:HDD)
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May 7, 2026, 5:35 PM CET
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Earnings Call: Q2 2026

Nov 12, 2025

Jürgen Otto
CEO, Heidelberger Druckmaschinen AG

Ja, guten Tag, meine Damen und Herren, ich begrüße Sie herzlich hier aus Wiesloch zur Vorstellung unserer Geschäftszahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2025/26. Neben der Kommentierung der aktuellen Geschäftsentwicklung nach sechs Monaten möchte ich noch auf die Highlights im zweiten Quartal eingehen und auch einen Ausblick geben. Danach freuen wir uns dann auf Ihre Fragen. Lassen Sie uns auf die Zahlen blicken. Heidelberg hat sich in einem sehr anspruchsvollen

Marktumfeld besser als die Branche im Allgemeinen und vor allem auch dem Wettbewerb behauptet. So haben laut VDMA die Maschinenbaufirmen in Deutschland im September einen deutlichen Rückgang in den Auftragsbüchern verbucht. Real ergab sich im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 19%. Auch in der Stuttgarter Zeitung von heute ist eine Notiz, dass sich die Industrie auf einem Rekordtief befindet, und ich kann mit Freude feststellen, dass das für uns nicht zutrifft.

Wir haben für das Gesamtjahr 2025 in der Industrie einen Produktionsrückgang von 5%, und wir laufen aktuell deutlich gegen diesen Trend. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26, also vom ersten April bis dreißigsten September 2025, haben wir eine erfreuliche Geschäftsentwicklung gezeigt und unsere Profitabilität deutlich gesteigert. So stieg der Umsatz im Halbjahr auf €985 Millionen und lag damit rund 8% über dem Vorjahreswert von €915 Millionen. Also ein qualitatives Wachstum, was wir hier

sehen. Positiv entwickeln sich in diesem Zeitraum vor allem die Region Europa und Asien. Das zweite Quartal trug €519 Millionen bei und zeigte eine deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Quartal von €466 Millionen, obwohl negative Währungseffekte, die begleiten uns dieses Jahr, in Höhe von rund €12 Millionen gegenüber dem Vorjahresquartal zu verzeichnen waren.

In der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres rechnet das Unternehmen aufgrund der soliden Auftragslage trotz eines anhaltenden Einflusses negativer Währungseffekte mit einer Steigerung des Umsatzes gegenüber dem ersten Halbjahr. Diese Ergebnisse zeigen, dass unsere Strategie greift und Früchte trägt. Das bereinigte operative Ergebnis, also EBITDA, hat sich gegenüber dem Vorjahr auf €63

Millionen, verglichen mit dem Vorjahr mit €31 Millionen, fast verdoppelt, was einer EBITDA-Marge von 6,4% entspricht. Im Vorjahr waren das 3,4%. Die Maßnahmen des Zukunftsplans, der gilt insbesondere für Wiesloch, aber auch die anderen deutschen Standorte, und eine strikte Kostendisziplin machten sich

hierbei positiv bemerkbar. So konnten die Produktions- und Gesamtfunktionskosten gegenüber dem Niveau des Vorjahreszeitraums deutlich verbessert werden. Wir arbeiten auch qualitativ gesunde Aufträge sehr effizient inzwischen in den Fabriken ab.

Das Ergebnis nach Steuern lag nach sechs Monaten deutlich über dem Vorjahr von minus €35 Millionen und war ausgeglichen in diesem ersten Halbjahr. Die Wirkung der Kostensenkung aus dem Zukunftsplan wird sich insbesondere, nachdem wir die vertraglichen Vereinbarungen jetzt vorliegen haben, von den Mitarbeitern zurück in den Folgequartalen und Jahren weiterhin positiv entfalten. So erreichen wir

künftig annähernd die gleiche Leistung mit bald rund 10% weniger Mitarbeitenden. Unter Berücksichtigung des gruppenbedingt starken Vorjahreshalbjahres zeigt sich der Auftragseingang nach sechs Monaten mit €1,116 Millionen auf einem stabilen Niveau. Im zweiten Quartal wurden €551 Millionen erzielt, Vorjahreswert waren hier €571 Millionen, und wir sehen natürlich eine Behinderung des Geschäfts durch die komplexen Zollregelungen der US-Regierung und sehen auch eine Kaufzurückhaltung in den USA und Auftragsverschiebungen.

Ein starkes Signal dagegen setzte die erfolgreiche Teilnahme an der Branchenmesse Labelexpo im September mit Aufträgen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, und das zeigt Heidelberg die strategische Bedeutung und das Wachstumspotenzial des Etikettendruckgeschäfts. Der Free Cashflow war nach sechs Monaten erwartungsgemäß mit minus €63 Millionen weiterhin noch negativ, jedoch

gegenüber dem ersten Halbjahr des vorangegangenen Jahres mit minus €102 Millionen deutlich verbessert. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 wird trotz schwierigem wirtschaftlichem Umfeld nach dem ersten Halbjahr bestätigt. Wir sehen hier Bilder aus China von unserer

Produktionsgesellschaft und Fabrik in Shanghai, von wo wir gerade zurückkommen. Wir haben, nachdem wir hier in Wiesloch die 175 Jahre gefeiert haben, dort vor Ort unsere Erfolgsgeschichte "Made by Heidelberg in China" gefeiert. Zwanzig Jahre Produktionsstandort Shanghai.

Dieses Werk ist eine tragende Säule in der Wachstumsstrategie für das Kerngeschäft von Heidelberg und für uns ein starker, wichtiger Wettbewerbsvorteil mit deutlichen Kostenvorteilen. Das Werk hat sich zum Kompetenzzentrum als Anlaufstelle für Kunden aus ganz Asien etabliert. Die Exportquote des Standorts Shanghai liegt bei rund 40% mit Lieferungen in 70 Länder. 2024/25 war ein Rekordjahr mit rund 1.500 montierten Druckwerken und 40% Exportquote, davon 21% in Märkte außerhalb Asiens.

2025 haben wir das Print Media Center Shanghai nach Vorbild und Stil des Home of Print aus Wiesloch modernisiert, mit über 350 internationalen Kunden zu Besuch im neuen Zentrum. Auf dieser Folie sehen Sie die Erneuerung, Verlängerung der Vereinbarung, die wir mit unserem chinesischen Partner und Shareholder MK Masterwork haben, und das unterstreicht nochmal die Wachstumsstrategie in unserem Segment Verpackungen.

Heidelberg und MK Masterwork haben ihre zehnjährige Partnerschaft gefeiert und richten gemeinsam den Blick auf die Zukunft. Jetzt erneuern und erweitern wir diese strategische Partnerschaft und unterstreichen damit unseren Ansatz als Systemintegrator für die End-to-End-Produktion von Verpackungen. Wir haben in dieser Zeit, also in diesen zehn Jahren, rund 1.500 von MK Masterwork

produzierte Systeme bei Kunden in der ganzen Welt installiert. Wir bieten unseren Kunden effektive und effiziente Gesamtlösungen und erschließen zugleich weiteres Potenzial im attraktiven Segment der Weiterverarbeitung im Verpackungsbereich. Die Zusammenarbeit mit MK ist ein wichtiges Element für Heidelberg in der Systemintegrator-Rolle und als Vollsortimenter im Bereich Packaging. Unser

Anspruch ist es, das größte Unternehmen im Print- und Packaging-Umfeld zu sein, mit einem umfassenden Gestaltungswillen für das gesamte Eco-System in Print und Packaging. Aber auch im Digitaldruckbereich können wir große Erfolge berichten. Shengda Printing Technologies ist eines der größten Web-to-Print-Unternehmen in China.

Mehr als 95% aller Bestellungen kommen über das Internet, mit einer täglichen Kapazität von 80.000 Bestellungen. Seit einigen Monaten ist das Unternehmen der erste chinesische Anwender eines industriellen Jetfire 50 Inkjet-Systems von Heidelberg. Nach den ersten sehr positiven Erfahrungen hat das Unternehmen jetzt insgesamt zehn weitere Systeme dieser Art bestellt. Die Inkjet-Systeme werden

in den nächsten Monaten an verschiedenen Standorten in China installiert, vor allem für die massenhafte und effiziente Produktion von digital gedruckten Kleinauflagen. Zudem hat der Kunde auch mehrere digitale Gallus One und Gallus Five-Maschinen für den auch dort wachsenden

Etikettendruck bestellt. Neben Digitaldrucksystemen für die Kleinauflagenproduktion hat das Unternehmen weiterhin insgesamt rund 200 Bogen-Offset-Druckwerke von Heidelberg im Einsatz, mit denen ein Großteil aller Aufträge gefertigt wird. Das unterstreicht unsere Strategie, unsere Kunden führende hybride, also digitale und Offset-Drucklösungen anzubieten.

Hier sehen Sie nämlich die wichtigste Fachmesse für den Etikettendruck. Auf der Labelexpo in Barcelona haben wir neue Systeme Gallus Five und Gallus Alpha vorgestellt. Damit stärken wir unsere Position als einer der führenden Anbieter im digitalen Etikettenmarkt. Die Umsatzdynamik auf der Messe übertraf unsere Erwartungen, sowohl für neue als auch für bestehende Systeme. Der Auftragseingang

ist in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr über 20% gestiegen. Nächste Folie. Wir erschließen aber auch im Service ein wichtiges Marktsegment außerhalb unserer Heidelberg-Gruppe. Wir haben im Auftrag der Schubert-Gruppe, einem internationalen Spezialisten für Verpackungslösungen mit Sitz in Crailsheim, den operativen Service für deren Kundeninstallationen in Brasilien übernommen. Schubert

produziert Verpackungsanlagen für die abfüllende Industrie, vorwiegend in den Bereichen Lebensmittel, Kosmetik und Pharma. Im Rahmen der getroffenen Vereinbarung übernimmt Heidelberg die Produktionsbegleitung sowie gezielte Maßnahmen zur Leistungsoptimierung von Maschinen und Anlagen der Schubert-Gruppe vor Ort in Brasilien.

Hier zeigt sich, dass Heidelberg eben einen weiteren Beitrag leisten kann zur Optimierung von Automatisierungslösungen auch außerhalb unseres Kerngeschäfts. Und natürlich die Nutzung unseres professionellen und effizienten Servicenetzwerks in rund 170 Ländern durch internationale Partner wie die Schubert-Gruppe unterstreicht unsere Ambitionen im Wachstum, auch im Service, und unterstreicht

nochmals den Ansatz, mit 80% unserer vorhandenen Kompetenzen neue Märkte und Segmente zu erschließen. Durch die Ausweitung unserer Dienstleistungsangebote auf die gesamte Wertschöpfungskette im Packaging setzen wir unsere Strategie als Systemintegrator weiter und heben zusätzliche Synergien in diesem Segment. Ein weiterer Teilbereich außerhalb des Kerngeschäfts Print

und Packaging ist natürlich, und das kennen Sie schon aus den vergangenen Jahren, Amperfied. Auch hier spielt Software- und Service-Kompetenz eine entscheidende Rolle. Wir konnten in den letzten Tagen einen weiteren Großauftrag für E-Autoflotten erreichen und haben mit einem Full-Service-Ansatz die Siemens Energy AG als neuen Großkunden gewonnen.

Der Auftrag umfasst die Migration, Konsolidierung im Betrieb von rund 200 AC-Ladepunkten an zwölf deutschen Standorten in das Cloud-Backend von Amperfied. Die Umsetzung startet sofort, während die Partnerschaft sicherlich langfristig angelegt ist und auf einen weiteren Ausbau der Ladepunkte durch Amperfied setzt. Auch dieser Auftrag bestätigt unsere Kompetenz im Bereich Lademanagement und

Betrieb und unterstreicht unsere Fähigkeit, komplexe Großprojekte effizient und zuverlässig umzusetzen. Der große Schwachpunkt heute beim elektrischen Laden und Fahren ist, dass die Verlässlichkeit an den Ladepunkten oft nicht gegeben ist. Wir sehen mit unserem Beitrag im Service

eine deutliche Verbesserung dieser Situation und Stabilisierung eben der Verlässlichkeit für viele Kunden, die elektrisch fahren wollen. Diese Kompetenz und diese Fähigkeit wird uns weitere Großkunden zuspielen und wir gehen eben auch bei den Ladeinfrastrukturprojekten von deutlichem Wachstumspotenzial aus. Nächste Folie. Ein paar Worte noch zu unseren Defense-Aktivitäten.

Die Zusammenarbeit mit Vincorion läuft wie geplant und spielt sich aktuell noch vornehmlich im Umfeld der Entwicklung ab. Wir haben aber auch schon erste Umsätze verzeichnen können. Ferner sehen wir aus den laufenden - natürlich verstehen Sie, dass wir hier vertraulich die Themen behandeln müssen - aus den weiteren gemeinsamen Projekten das Potenzial für sichtbare finanzielle Beiträge auch schon im

nächsten Geschäftsjahr. Unser Ziel hier: Wir wollen die vollständige Abdeckung der Wertschöpfungskette von R&D hin bis zum Service als End-to-End-Systempartner gestalten. Auch die weiteren Anstrengungen und Kontakte im Bereich Defense verlaufen planmäßig. Wir sind mit einigen

potenziellen Kunden und Kooperationspartnern in Gesprächen, mit dem Ziel, noch in diesem Geschäftsjahr zu weiteren Abschlüssen zu kommen. Auch diese Projekte werden mit Hochdruck umgesetzt und könnten bereits im nächsten Geschäftsjahr zu Umsätzen und Ergebnissen führen.

Grundsätzliche Voraussetzung für das Tempo der Umsetzung und der Umsatzentwicklung sind die Entscheidungen der Auftraggeber, wie zum Beispiel der Bundeswehr. Zusammengefasst: Wir wachsen profitabel im Kern, vor allem im Packaging. Wir investieren strategisch in neue Partnerschaften, Kooperationen und erschließen uns neue Märkte. Wir nutzen unser globales Netzwerk in Sales und

Service inzwischen auch für Dritte und können somit zusammenfassend sagen: Heidelberg ist auf Kurs, technologisch, wirtschaftlich und strategisch. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich auf Ihre Fragen. Der erste Fragesteller ist Matthias Groß von der RNZ. Bitte, Sie haben das Wort. Ja,

guten Morgen zusammen und vielen Dank für die Möglichkeit, Ihre Frage zu stellen. Es sind zwei, zum einen die Entwicklung der Beschäftigung. Herr Otto, da hatten Sie ja gesagt, Sie können jetzt mit 10% weniger Beschäftigten die gleiche Leistung bringen wie vorher.

Das verwundert einen natürlich ein bisschen. Was ist denn da der Hintergrund? Die Mitarbeiter werden ja vorher kaum einfach nur rumgesessen haben. Wie ist denn das möglich? Vielleicht könnten Sie das mit ein, zwei Sätzen nochmal erklären. Und zum anderen hatten Sie schon gesagt, Kaufzurückhaltung in den USA. Vielleicht könnten Sie das auch mit Zahlen einmal hinterlegen. Und wie dramatisch geht denn

das zurück aufgrund der Zölle? Und wie haben Sie denn jetzt konkret reagiert? Haben Sie jetzt entsprechend der Zölle die Preise angehoben? Wie läuft das jetzt? Also zwei Dinge, Herr Groß. Ich glaube, der Spirit und die Kultur von Heidelberg, die Sie ja auch mehrfach auch vor Ort erlebt haben, die ist wieder mehr in Fakt. Die Leistungsbereitschaft ist stärker gegeben.

Die Mitarbeiter können sich besser orientieren, besser einbringen, auch in die Zukunftsaktivitäten. Sie sehen eine deutlich bessere Perspektive. Und das motiviert natürlich viele zusätzlich, nennen wir es mal so. Das ist das eine. Das zweite ist, wir haben organisatorisch und führungshaltig einige Themen und Prozesse umgestellt, die eben auch zu Effizienz führen. Und der dritte Teil ist, wir haben auch teilweise

Automatisierungslösungen eingebracht, die helfen, eben Prozesse automatisiert umzusetzen, beispielsweise in der Logistik, wodurch natürlich auch entsprechende Effizienzen gehoben werden. Das ist eine Mischung aus allem. Und wie gesagt, auch der Betriebsrat ist ja hier voll an Bord. Wir haben zusätzlich einen Werkleiter jetzt installiert im Werk Wiesloch, der eben auch die Themen vor Ort mit umsetzt, der Wicki. Und wir sind da auf einem sehr, sehr guten Weg gemeinsam.

Zweite Frage, USA, wird der Doktor Schmedding beantworten. Ja, schönen guten Tag, Herr Groß. Was die USA anbelangt, können wir nicht tatsächlich gegenüber vorher von einem Rückgang berichten. Letztendlich bewegen wir uns derzeit auf ungefähr Vorjahresniveau im USA-Geschäft, was erstmal erfreulich ist in der aktuellen Situation mit der Zollpolitik. Was die Zölle anbelangt, wir geben die Zölle eins zu eins an die Kunden weiter. Das heißt, den Aufschlag, der durch die Zölle entsteht, der wird von

den Kunden übernommen, was auch für uns natürlich hilft. Wenn man jetzt zuletzt zurückguckt, das ist jetzt noch nicht in den Quartalszahlen beziehungsweise den Halbjahreszahlen verarbeitet, gerade im Oktober haben wir noch die einen oder anderen Kaufimpulse gesehen, also Investitionsentscheidungen, die auch dann noch in diesem Geschäftsjahr fallen werden. Das heißt, USA aktuell auf Vorjahresniveau ungefähr in der Entwicklung, nicht darunter. Okay.

Aber auch halt keine signifikanten Wachstumsimpulse, mit denen wir letztendlich oder von denen wir gerne gehofft haben. Vielleicht noch ein Hinweis, Ergänzung, Herr Groß. Das Thema der Anzahl der Druckwerke, die müssen Sie natürlich auch in Relation setzen zu der Gesamtleistung hier am Standort. Und wenn die Anzahl der Druckwerke zurückgeht, dann müssen wir natürlich auch hier

Effizienzpotenziale heben, gemeinsam mit unseren Mitarbeitern. Und wie gesagt, dieser Prozess ist in vollem Gange, sodass wir eben die Strukturen und, ja, die Anpassungen auch parallel zu der Anzahl der Druckwerke vornehmen. Okay. In Summe, in Summe haben wir natürlich auch da Bedarf. Ich meine, Sie bekommen auch die Diskussion mit, die gestern im FOCUS losgetreten wurde, eben Work statt Woke.

Das ist ein allgemeines Thema, dass sich der deutsche Standort auch wieder an der Leistungsfähigkeit und an dem Leistungsvermögen messen lassen muss im weltweiten Maßstab. Und da haben wir in den letzten vier Jahren verloren und jetzt müssen wir wieder mal ein Stück weit aufholen. Und das sind alle gefordert, eben die hohen Kosten, die wir am Standort haben, eben zu rechtfertigen. Ja, vielen Dank. Als

Operator

nächstes haben wir in der Leitung Wolfgang Kessel vom SWR. Schönen guten Morgen in die

Runde auch von mir. Ich habe eine Frage zu den Beschäftigtenzahlen am Standort Wiesloch-Walldorf. Wie viele waren es im vergleichbaren Vorjahreszeitraum und wie viele sind dort heute beschäftigt? Wir haben 4.021 zum Stichtag 30.09.24. Also das war 24. Und 25 haben wir jetzt 3.819. Alles klar, danke. Aktuell liegen keine weiteren Fragen vor.

Drücken Sie bitte neun und die Sterntaste, wenn Sie eine Frage stellen möchten. Es liegen keine weiteren Fragen vor. So. Die Frau Juncker. Hallo? Ja? Ja? Die Frau Juncker sehen wir auf dem Schirm. Frau Juncker? Okay, warten Sie, ich sehe das nicht. Aber danke, danke für die Info. Dann schalte ich die Leitung von Frau Juncker gerade mal auf. Vielen Dank. Hallo, guten Morgen. Hören Sie mich jetzt? Ja,

guten Morgen, Frau Juncker. Hallo, hallo. Danke, dass ich auch noch kurz eine Frage stellen kann. Die bezieht sich auf das Thema Auslastung in Wiesloch. Wir sehen ja in den Zahlen, dass der Auftragseingang und auch der Auftragsbestand ja etwas unter dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums liegen. Wie blicken Sie denn auf die Auslastung in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres in Wiesloch?

Also prinzipiell, wie gesagt, haben wir eine Kaufzurückhaltung in den USA, die wir spüren, auch in anderen Regionen und sehen da natürlich jetzt auch die Verpflichtung von unserem Vertrieb und anderen Themen, dass wir hier vorankommen und natürlich in Richtung der Vorjahresergebnisse zielen. Zumindest der Anspruch ist da. Es gibt jetzt auch keine Gründe daran zu zweifeln, dass das nicht

kommen soll. Wir werden aber in Wiesloch, sage ich mal, auch nicht und hoffentlich nicht die Situation erleben, die wir im letzten Jahr hatten, vor allem im Februar, März. Das war zu viel, was wir dann nach dem Jahreswechsel abzuarbeiten hatten. Das hat sowohl unsere Lieferanten als auch die Produktion fast überfordert. Also diese extremen Peaks, sage ich mal, im letzten Quartal, die haben wir schon versucht, auch dieses Jahr etwas zu glätten.

Und das wird auch so weiterhin vollzogen. Danke. Es liegen keine weiteren Fragen vor. Prima, dann vielen Dank von unserer Seite und weiterhin frohes Schaffen. Dankeschön.

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