MVV Energie AG (ETR:MVV1)
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Apr 27, 2026, 5:35 PM CET
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Earnings Call: Q2 2022

May 13, 2022

Speaker 3

Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße Sie zur Telefonkonferenz der Firma MVV Energie AG und übergebe das Wort an den Leiter Finanzen und Investor Relations, Philipp Riemen.

Speaker 4

Guten Tag, meine Damen und Herren. Herzlich willkommen zu einer nächsten Konferenz der MVV Energie AG. Dr. Müller kann aus den Ihnen bekannten gesundheitlichen Gründen heute leider nicht teilnehmen. Er wird vertreten durch Dr. Hansjörg Roll und Frau Kirchner. Dr. Hansjörg Roll hat vorübergehend geschäftsführend die Koordination der Arbeit des Vorstands übernommen. Frau Daniela Kirchner verantwortet in der gegenwärtigen Situation als stellvertretendes Vorstandsmitglied die kaufmännischen Bereiche. Beide präsentieren Ihnen gleich die Highlights und die Entwicklung der ersten 6 Monate unseres Geschäftsjahres sowie den Ausblick auf das Geschäftsjahr 2022. Heute Morgen haben wir den Halbjahresfinanzbericht und die Präsentation auf unserer Investor Relations Internetseite veröffentlicht. Eine Aufnahme des Vortrags werden wir im Nachgang zu dieser Telefonkonferenz ebenfalls dort zur Verfügung stellen. Nach der Präsentation beantworten Ihnen Dr. Roll und Frau Kirchner gerne Ihre Fragen. Nun übergebe ich das Wort an Dr. Roll, der mit dem Vortrag beginnen wird.

Roll, Sie haben das Wort.

Speaker 2

Vielen Dank, Herr Riemen. Ein herzliches Willkommen auch von mir persönlich zu unserer Halbjahreskonferenz, die wir mit Zeit zum Handeln überschrieben haben. Wir sind im letzten Oktober mit unserem Mannheimer Modell in eine klimapositive Zukunft gestartet. Diesen Weg haben wir im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres erfolgreich fortgesetzt. Wir konnten wichtige Meilensteine bei der Umsetzung unserer Strategie Hashtag Klima positiv im ersten Halbjahr dieses Geschäftsjahres erreichen. Wir konnten ein erhöhtes Ergebnisniveau halten. Unter Berücksichtigung von Portfolioeffekten liegen wir sogar deutlich über dem Vorjahr. Wir erwarten diese deutliche Ergebnissteigerung auch für das Gesamtgeschäftsjahr 2022. In Summe kann man also sagen, unser integriertes und auf Klimaschutz ausgerichtetes Geschäftsmodell bewährt sich auch in diesen schwierigen Zeiten. Ja, kurzen Blick auf die Agenda. Wir sind also erfolgreich auf dem Kurs Hashtag Klima positiv und das will ich Ihnen in den Projekten, die wir in den Highlights ausgewählt haben, vor Augen führen.

Unsere Geschäftsentwicklung zeigt, dass auch im ersten Halbjahr 2022, dass wir Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gut miteinander verbinden können. Wenn es nicht zu gravierenden Auswirkungen infolge des Ukrainekriegs kommt, werden wir diese Entwicklung auch im zweiten Halbjahr fortsetzen. Darauf werden wir im Ausblick näher eingehen. Zunächst einmal der Hinweis auf den Haftungsausschluss. Danach können wir auch gleich zu den Highlights kommen. Wir haben hier bei den Highlights den Ausbau der Erneuerbaren, und zwar Wärme und Strom, sowie die Erhöhung der Versorgungssicherheit als Schwerpunkte. Ich möchte zunächst mit der Wärmewende und dem Mehr an grünen Wärme für Mannheim und die Region beginnen. Hier haben wir den offiziellen Spatenstich zum Bau unserer ersten Flusswärmepumpe auf dem Gelände der Großkraftwerk Mannheim AG begehen können und damit einen weiteren wichtigen Meilenstein für den Ausbau der grünen Wärme im Rahmen des Mannheimer Modells erreicht.

Diese innovative Flusswärmepumpe ist im Rahmen des Reallabor der Energiewende, Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz eine von insgesamt 5 Großwärmepumpen, die derzeit an verschiedenen Standorten in Deutschland entstehen. Sie wird mit einer thermischen Leistung von circa 20 MW und einer elektrischen Leistung von 7 MW ab 2023 klimaneutral Fernwärme für 3,500 Haushalte erzeugen und dadurch jährlich rund 10,000 Tonnen CO₂ einsparen. Das Wissen, das wir hier im Reallabor der Energiewende gewinnen, soll später dabei helfen, mit weiteren Wärmepumpen noch mehr grüne Wärme zu erzeugen. Weil unser technisches Potenzial hier ist enorm. Allein in Mannheim könnten dem Rhein und Neckar selbst bei konservativer Schätzung mindestens 500 MW entzogen werden. Dies entspricht der maximalen Wärmeleistung des Block 9 im GKM und reicht aus, um rund 50,000 Haushalte mit Wärme zu versorgen. Ein weiterer Schwerpunkt bei der grünen Wärme ist das Thema Geothermie, das wir nutzen wollen.

Wir haben hier mit Vulcan Energie Ressourcen aus Karlsruhe einen Abnahmevertrag für CO₂-freie Wärme mit 20 Jahren Laufzeit abgeschlossen. Vulcan Energie Ressourcen soll und wird uns ab 2025 zwischen 240-350 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erneuerbare Wärme liefern. Und somit können wir hier circa 25-30,000 Haushalte in Mannheim sicher mit heimischer klimaneutraler Energie versorgen. Diese Wärme soll aus einem Geothermieheizwerk kommen, das Vulcan Energie Ressourcen in der Nähe Mannheims errichten wird. Dieser Wärmeabnahmevertrag ist eine gelungene Ergänzung unserer eigenen Aktivitäten und bestätigt auch an dieser Stelle unsere strategische Ausrichtung. Das Mannheimer Modell sieht ja vor, dass wir bis 2040 klimaneutral und danach als eines der ersten Energieunternehmen Deutschlands klimapositiv werden.

Noch in dieser Dekade, also bis Ende der zwanziger Jahre, wird die Fernwärme in Mannheim und der Region vollständig auf grüne Wärme und grüne Energiequellen umgestellt werden. Diese langfristige Vereinbarung mit Vulcan ist ein Baustein neben unseren eigenen Geothermieaktivitäten, die uns das ermöglicht, zum Wohl unseres Klimas und für mehr Versorgungssicherheit. Darüber hinaus verfolgen wir weitere innovative Bausteine für die Wärmewende, wie zum Beispiel der Einsatz von Biomasse, Klärschlammverwertung, Biomethananlagen sowie industrielle Abwärme und alles mit dem Ziel, dass wir bis 2030 die Fernwärme auf Grün umgestellt haben. Wir sind aber auch in dem Privatkundensegment mit Future Retail auf Wachstum- und Klimaneutralitätskurs. Wir haben hier teilweise wöchentlich 100 neue Abschlüsse für PV-Anlagen auf Privatimmobilien. Wir sind mit eigenen Installationen, Know-how und Kapazität auch wirklich vor Ort bei den Kunden, um diese Anlagen selbst zu installieren.

Diese Aktivitäten haben wir eben auch auf Wärmeprodukte als zweites Standbein ausgeweitet, wo wir eben Wärmepumpe und Pelletheizungen in Komponentenpartnerschaften tatsächlich dann unseren Kunden eben anbieten. Da wir hierfür auch wirklich viel Kapazität brauchen, sind wir auch bei der Prüfung von Kooperationen mit Handwerksinnungen, weil wir eben einen strategischen Umsorgeransatz versorgen, also die Photovoltaikanlage auf dem Dach, die Wärmepumpe im Keller, Wasser, Strom, E-Mobilität, also alles inklusive Gebäudeenergieeffizienzbetrachtung als unser Beitrag für unsere Kunden zum Erreichen der Klimaziele. Wir sind auch bei dem PV-Portfolio gestärkt durch eine Akquisition, nämlich den Erwerb der Avantag. Wir ergänzen hier unser Lösungshaus für unsere Geschäftskunden für PV-Aufdachanlagen in der Größenordnung von einigen hundert bis einige Megawatt Peak. Das Geschäftsmodell der Avantag ist die Planung, die Projektierung und dem Bau schlüsselfertiger PV-Aufdachanlagen.

Das ist ein wichtiger Baustein für unseren Strategiepfeiler im Mannheimer Modell, nämlich klimaneutraler Vertrieb und klimaneutrale Produkte im Vertrieb bis zum Jahr 2035. Wir schließen hier mit der Akquisition von Avantag eine strategische Lücke zwischen Future Retail, von dem ich eben gesprochen hatte, also für die kleineren Immobilien und von JUWI, die in der PV Skala sozusagen bei großen Freiflächenanlagen unterwegs sind. Jetzt haben wir hier eben auch das mittlere Segment, das wir nun mit eigenem Know-how und eigener Kapazität verfolgen können. Wenn wir zu JUWI kommen, Photovoltaik ausbauen, so haben wir hier erfolgreich das größte Photovoltaikkraftwerk in Europa, das bifaziale Module nutzt, geplant und gebaut. Diese rund 500,000 Solarmodule können nicht nur das Sonnenlicht nutzen, das auf der Vorderseite einfällt, sondern auch dasjenige, das eben von der Umgebung auf die Rückseite reflektiert wird.

Von daher ein großer Schritt, dass dann auch mit Inbetriebnahme mit dem griechischen Ministerpräsidenten erfolgreich übergeben werden konnte. Das ist auch ein sehr schönes Beispiel für einen Strukturwandel in der Kohleregion, weil in Kozani früher tatsächlich auch Kohle abgebaut wurde. Wir sind also mit der Projektentwicklung für erneuerbare Energien wirklich sehr gut unterwegs und haben hier einen wirklichen Meilenstein erreicht und das ist nicht der einzige. Auch in Japan mit der Beteiligungsgesellschaft JUWI Shizen haben wir einen weiteren Freiflächensolarpark mit knapp 3 MW in der japanischen Provinz Nagano in Betrieb nehmen können. JUWI hat im Februar auch 3 Zuschläge bei der Ausschreibungsrunde in Italien erreichen können, wo wir hier 3 Solarparks jetzt dann mit einer Leistung von 12 MW bauen werden.

Der ganze Ausbau der erneuerbaren Energien, der geht natürlich nur, wenn wir eben auch unsere Netze dafür ertüchtigen und dafür fit machen. Der Wert und die Bedeutung von Versorgungssicherheit, den lernen wir, glaube ich, gerade wieder neu zu schätzen. Wir haben als MVV tatsächlich immer kontinuierlich in Modernisierung und auch in den Ausbau unserer Netze investiert. Ein sehr schönes Beispiel war eben in den vergangenen Monaten die Erneuerung sozusagen des zentralen Knotens in Mannheim, dem Umspannwerk 1, wo wir eine neue Schaltanlage eingebaut haben, wo wir eben eine ganz alte Komponente ersetzt haben, um eben so für mehr Versorgungssicherheit zu sorgen und auch für die Notwendigkeiten der Zukunft uns wirklich gut aufzustellen, eben das Stromnetz zukunftssicher zu halten.

Auch das Thema werden wir durch weitere Digitalisierung ergänzen, insbesondere im Niederspannungsnetz, um damit auch die Voraussetzungen zu schaffen, dass wir verändertes Verbrauchsverhalten erkennen, zum Beispiel durch Ladesäulen, Wärmepumpen und Klimaanlagen oder eben auch durch die Einspeisung von Photovoltaikanlagen unserer Kunden. Durch ein digitales Abbild des Netzes und auch ergänzende Messungen in unseren Ortnetzstationen und Kabelverteilern können wir dann die Stromflüsse verifizieren und falls nötig, dann auch das Netz dort gezielt ertüchtigen. Wir haben in der Gruppe im Netzbereich im Berichtshalbjahr rund EUR 52 million dafür investiert. Also auch ein Beleg, dass wir das Thema Versorgungssicherheit wirklich ernst nehmen, um uns für die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Die Highlights zeigen. Wir sind erfolgreich auf unserem Kurs #klimapositiv. Das gilt aber auch für die Geschäftsentwicklung.

Speaker 3

Frau Daniela Kirchner, the floor is yours.

Speaker 1

Ja, vielen Dank, Herr Dr. Hansjörg Roll. Ein herzliches Willkommen in die versammelten Kreise. MVV auf einen Blick. Lassen Sie michs unterstreichen mit der folgenden Kernbotschaft. Ein erfolgreiches erstes Halbjahr in einem schwierigen Umfeld. Wir schreiben einen bereinigten Umsatz von EUR 2.7 Milliarden, das sind 28% über dem Vorjahr und der Umsatzanstieg ist vor allem aus Mengen und Preiseffekten bei Strom und Gas im Segment Kundenlösungen zu verzeichnen. Das Adjusted EBIT zeigt sich mit EUR 262 Millionen und liegt 17% über dem Vorjahresvergleichswert. Insbesondere eine Verbesserung von allen Berichtssegmenten, Kundenlösungen und neue Energien hier sind besonders hervorzuheben und auf hohem Niveau wird weiterhin zielgerichtet investiert. Wir haben im ersten Halbjahr Gesamtinvestitionen in Höhe von EUR 156 Millionen getätigt. Das entspricht 31% über dem Vorjahr. Mit unseren Erneuerbare-Energien-Anlagen haben wir 722 Millionen kWh klimaneutralen Strom erzeugt.

Das entspricht einem Plus von 77 Millionen kWh gegenüber dem Vorjahr. Die Gründe hierfür für die erhöhte Erzeugung waren insbesondere das Windportfolio mit 51 Millionen kWh, dort durch den Portfoliozubau mit einer Größenordnung von 35 Millionen kWh und ein erhöhtes Windaufkommen im Bestand mit 16 Millionen kWh. Bei der abgeschlossenen Entwicklung neuer Anlagen im erneuerbaren Bereich liegen wir deutlich unter dem Vorjahresvergleichszeitraum mit -129 MW, das entspricht 49%. Wobei Photovoltaik in diesem Fall etwas rückläufig war, insbesondere durch den Projektrechteverkauf in den USA und Wind auf einem niedrigen Niveau, jedoch steigend mit +6 MW. Bei der Betriebsführung für Erneuerbare-Energien-Anlagen liegen wir mit 3,636 MW auf dem Vorjahresniveau. 141 mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben für die Zukunftsgeschäftsfelder gewinnen können und damit die Zahl unserer Beschäftigten auf 6,242 ausgebaut.

Nach diesem kurzen Überblick werde ich nun auf die Brücke zum EBIT und Jahresüberschuss erläutern, bevor ich auf die einzelnen Berichtssegmente eingehe. Wenden wir uns zuerst dem bereinigten Periodenüberschuss nach Fremdanteilen zu. Die Brücke startet mit dem Adjusted EBIT von EUR 262 million, wie ich zuvor schon erwähnt hatte. Ein geringeres Finanzergebnis resultiert hauptsächlich aus Aufwendungen für Verwahrentgelte, die auch im Zusammenhang mit der Margin-Position stehen. Daraus ergibt sich ein EBT von EUR 239 million. Dieses wird vermindert durch Ertragsteuern in der Größenordnung von EUR 67 million. Das entspricht EUR 6 million mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum und folgt letztlich zu einem Anstieg des Periodenüberschuss auf einhundertzweiundsiebzig Millionen. Das entspricht EUR 29 million mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum. Teil des Ergebnisanstiegs fließt über die höheren Fremdanteile in einer Größenordnung von EUR 28 million aufgrund des besseren Ergebnisses, insbesondere im Teilkonzern Offenbach, wieder ab.

Unter dem Strich bleibt festzuhalten: Der Periodenüberschuss nach Fremdanteilen steigt um 1% auf EUR 114 Millionen und das entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 1.73, im Vorjahr EUR 1.71. Kommen wir nun zu den Zahlungsströmen. Die Kernbotschaft lautet: Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ohne Margins ist unter dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vorjahr ein verringertes und unbereinigtes Periodenergebnis vor Ertragsteuern von EUR 140 Millionen ist der Ausgangspunkt. Zuzüglich zahlungsunwirksamer und sonstiger nicht operativer Effekte sowie die Bewertung nach den IFRS 9 Regularien aller Commodity Derivate und die Umgliederung der Veräußerungsgewinne aus den Portfolioveräußerungen ergibt sich ein Cashflow vor Working Capital und Steuern in einer Größenordnung von EUR 289 Millionen. Im Vorjahresvergleichszeitraum waren dies EUR 314 Millionen.

Der Rückgang des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit auf EUR 153 Millionen bedingt insbesondere durch Margenveränderungen und durch den Aufbau von Forderungen und aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des höheren Preisniveaus und der Ausweitung unseres Strom- und Gashandelsgeschäfts. Ergänzt wird diese negative Wirkung durch die Veränderung der Rückstellungen, insbesondere wegen der Beistellung von CO₂-Zertifikaten für unsere Kraftwerke und der Aufbau kurzfristiger Emissionsrechte. Positiv und damit cashwirksam ist der Aufbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in einer Größenordnung von EUR 94 Millionen. Das hohe Margin-Guthaben wurde um 58 Millionen reduziert. Es wird nicht zur Finanzierung eingesetzt und insofern aus den Cashflow-Betrachtungen abgezogen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ohne Margins beträgt minus EUR 95 Millionen. Im Folgenden gehe ich auf die Segmente ein. Wir starten zunächst mit den Kundenlösungen. Hier ist die zentrale Botschaft, Ergebnissteigerung vor allem durch Portfolioeffekte und Investitionen in die Energiewende bei unseren Kunden.

Das Adjusted EBIT in den Kundenlösungen liegt bei +EUR 54 Millionen, also bei EUR 102 Millionen im Berichtszeitraum, aber einem Plus von EUR 54 Millionen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum einer 100%igen Steigerung. Positive Effekte waren, die im Segment Kundenlösungen gewirkt haben, insbesondere die Veräußerungen der voll konsolidierten Gesellschaft mobiheat aus dem Teilkonzern Offenbach sowie einer Gesellschaft, die wir At Equity konsolidiert hatten, die Main DC, ebenfalls im Teilkonzern Offenbach. Zudem konnten wir aus der Nutzung von Preisvolatilitäten höhere Ergebnisse erwirtschaften. Diese sind insbesondere im Commodity-Umfeld zu verzeichnen, was eine Teilmenge der Kundenlösungen ist. Negativ enthalten sind Portfolioeffekte aus dem Vorjahr. Im Vorjahr hatten wir eine Neubewertung der Fernwärme Rhein-Neckar vorzunehmen und bei vollständiger Übernahme und einer anschließenden Vollkonsolidierung ergab es im letzten Jahr circa EUR 11 Millionen und diese sind in diesem Jahr kompensierend wirksam. Für Sie als Vertreter des Kapitals sind die Investitionen besonders relevant.

Unsere Investitionen im ersten Halbjahr in den Kundenlösungen liegen bei EUR 41 million. Das entspricht EUR 20 million mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum und damit einem Plus von 95%. Diese Investitionen teilen sich in EUR 38 million Wachstumsinvestitionen auf und EUR 3 million Bestandsinvestitionen. Zu unseren größten Investitionsprojekten im ersten Halbjahr zählen unter anderem die Anteilserwerbe von 100% der Avantag Energy S.à r.l. sowie deren Schwestergesellschaft Philipp Rass Energy GmbH zur Stärkung des Photovoltaikgeschäfts. Dieses Investition hat bereits Dr. Roll in den Highlights erwähnt. Kommen wir zum Berichtssegment der neuen Energien. Dort ist das Ergebnis mit EUR 75 million im ersten Halbjahr zu verzeichnen. Im Vorjahresvergleichszeitraum hatten wir EUR 61 million. Das entspricht einem Plus an EUR 14 million Adjusted EBIT und damit an 23% Ergebniswirkung. Positiv zu erwähnen sind die Preisentwicklungen an den Energiemärkten, insbesondere höhere Strom-, Dampf- und Abfallpreise, die insgesamt mit EUR 24 million zu Buche schlagen.

Ein höheres Windaufkommen gegenüber dem Vorjahr mit EUR +2 million und der Zubau des Windportfolios mit ebenfalls EUR +2 million wirken im Ergebnis. Negativ ist, dass das Projektentwicklungsgeschäft derzeit mit einem bereits erwähnten Projektrechteverkauf etwas in negative Wirkung gelaufen ist. Es sind insgesamt EUR 16 million, die im Vorjahr zu höheren Ergebnissen geführt haben und die in diesem Jahr im ersten Halbjahr nicht identisch wirksam werden konnten. Kommen wir zu den Investitionen in den neuen Energien. Insgesamt wurden EUR 12 million investiert. Das entspricht 31% mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum. Zu den größten Investitionsprojekten in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 zählen unter anderem Fernwärmebesicherungen in Mannheim, Anlagentechnik für das Phosphor-Recycling in Mannheim und Bau und Übernahme von Photovoltaikanlagen, insbesondere in Reutlingen und Heudorf. Das Berichtssegment Versorgungssicherheit zeichnet sich durch einen Ergebnisrückgang im Vorjahresvergleich aus. Wir haben EUR 63 million erwirtschaftet, im Vorjahresvergleichszeitraum EUR 82 million.

Das entspricht einer negativen Ergebniswirkung in einer Größenordnung von EUR 19 Millionen und damit einem Minus von 23%. Der Ergebnisrückgang resultiert im Wesentlichen aus den Folgeeffekten aufgrund einer geringeren Anlagenverfügbarkeit in einem At-Equity-Unternehmen. Positiv und damit ergebniskompensierend wirkte der teilweise Ausgleich durch höhere Ergebnisbeiträge unserer voll konsolidierten Erzeugungsanlagen, insbesondere aus dem Gasheizkraftwerk am Standort Kiel. Die Investitionen liegen nahezu auf Vorjahresvergleichszeitraum. Es wurden 1 Million mehr investiert in einer Gesamtgrößenordnung von EUR 54 Millionen Investitionen. Das entspricht einem Plus von 2%. Diese Investitionen gliedern sich in EUR 19 Millionen Wachstumsinvestitionen und in Bestandsinvestitionen in einer Größenordnung von EUR 35 Millionen. Zu unseren größten Investitionsprojekten im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres zählen unter anderem bei den Netzen die Instandhaltung und Erneuerung unserer Verteilnetze sowie der Ausbau und Verdichtung unserer Fernwärmenetze. Kommen wir zur Überleitungsrechnung, zum Adjusted EBIT. Es ist Ihnen bekannt, dass wir zu jedem Zeitpunkt der Ergebnisveröffentlichung dieselben Positionen einer Ergebnisbereinigung durchführen.

Ich möchte Sie an dieser Stelle durchaus durch die Position durchführen und Ihnen die einzelnen Aspekte erklären. Die Bereinigung der Marktwerte in der GuV und Bilanz vor Interpretation der Kennzahlen ist erforderlich, insbesondere durch das hohe Preisniveau und die hohe Volatilität an den Energiemärkten, die durchaus unsere Zahlen beeinflusst beziehungsweise verändert und teilweise auch verfremdet. Wie Sie alle wissen, sind die Marktwerte weder steuerungsrelevant noch cashrelevant noch dividendenrelevant. Nach IFRS 9 sind sie aber im Zwischenabschluss abzubilden. Je mehr Absicherungsgeschäfte ein Unternehmen hat und je größer sich die Marktpreise bewegen, desto mehr schaukeln sich die relevanten Positionen temporär auf. Für die Steuerung des Konzerns bereinigen wir diese Effekte. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden EUR 97 million eliminiert. Diese ergaben sich folgendermaßen. In den Umsatzerlösen beziehen sich die Marktwertveränderungen auf EUR 462 million, im Materialaufwand auf EUR 651 million.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist der größte Swing zu erwarten oder zu verzeichnen. Wir haben im aktuellen Jahr in den sonstigen betrieblichen Erträgen eine Bereinigung von EUR 2 Milliarden und 63 Millionen vornehmen müssen. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 114 Millionen und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen war es EUR 1 Milliarde 971 Millionen im aktuellen Teil des Geschäftsjahres und im Vorjahr 82 Millionen. Allein an dieser Größenordnung sieht man den Swing, den wir auf den Preisniveaus an den Energiemärkten wahrnehmen und der sich auch in der Bewertung unserer Derivate niederschlägt. In der Bilanz wurde die Vermögensseite um die positiven Marktwerte der Derivate in Höhe von EUR 14.8 Milliarden gekürzt.

Auf der Passivseite wurden die Schulden um die negativen Marktwerte und die darauf entfallenden latenten Steuern in einer Größenordnung um EUR 14.7 billion sowie das Eigenkapital im Saldo von EUR 94 million reduziert. Weitere Bereinigungen des Adjusted EBIT waren die Korrektur der Zinserträge aus Finanzierungsleasing von EUR 2 million. Das ist ein identischer Wert im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum. Sie stammen aus Contracting-Projekten, und wir zählen sie zum operativen Geschäft. Ich möchte an dieser Stelle ein Fazit ziehen. Die Geschäftsentwicklung zeigt, dass wir das hohe Ergebnisniveau im schwierigen Umfeld halten konnten. Was bedeutet das für den Ausblick? Entscheidend für den Ausblick ist auch der Angriffskrieg gegen die Ukraine, auf den nun Dr. Roll eingehen wird.

Speaker 2

Ja, der Krieg gegen die Ukraine zeigt, wie sich die Veränderungen in der geopolitischen Ordnung auf die Energiemärkte und auch die Daseinsvorsorge damit auswirken. Ein Krieg, den wir so in Europa noch vor Kurzem für nicht möglich gehalten hätten und der unermessliches Leid für die Menschen in der Ukraine mit sich bringt. Die Versorgungssicherheit mit Strom, Wärme und Wasser ist aber essenzieller als je zuvor geworden. Diese Tage, die beweisen uns, wie abhängig wir immer noch von dem Import fossiler Brennstoffe sind und dass deren Beschaffung gerade auch in diesen Tagen eine besondere Herausforderung werden kann. Deshalb muss die Energiewende zusätzlich an Tempo zulegen, damit wir noch schneller unabhängig von fossilen Energieträgern und damit von Energieimporten werden. Beim MVV verfolgen wir den Angriffskrieg gegen die Ukraine und seine möglichen Auswirkungen auf die Energieversorgung in Europa, Deutschland und Mannheim mit höchster Aufmerksamkeit.

Wir sind als Betreiber kritischer Infrastrukturen dabei, gut gerüstet mit unserem Krisen- und Notfallmanagement, auf das wir aufbauen können, um unseren Kunden auch in dieser Zeit ein möglichst hohes Maß an Versorgungssicherheit bieten zu können. Wir haben Notfallpläne und Szenarien und haben darauf aufbauend auch eine querschnittliche Taskforce eingerichtet, in der wir auf Eventualsituationen uns vorbereiten, wie beispielsweise auf einen Ausfall von russischen Energielieferungen. Zum Thema Gas, insbesondere Gasversorgungssicherheit kann man sagen, dass sie aktuell vollständig gewährleistet ist. Also auch die Reduktion in den Transitpipelines durch die Ukraine und auch das russische Embargo für Gazprom Germania Töchter führt aktuell nicht zu einer Versorgungseinschränkung. Wir stehen in unserer Rolle als Gasnetzbetreiber in engem Austausch mit den vorgelagerten Netzbetreibern und den Branchenverbänden und setzen uns vollumfänglich für unsere Kundenanliegen ein, im Sinne von weiterhin uneingeschränkter Versorgungssicherheit.

Wir treffen aber auch Vorkehrungen, um unsere Ver- und Entsorgungskapazitäten für eine mögliche Verschärfung des Umfeldes abzusichern. Der Krieg in der Ukraine erhöht auch für unsere Energieinfrastruktur in Europa das Risiko von Cyberangriffen. Auch hier bereiten sich unsere Experten in enger Zusammenarbeit mit den Konzerneinheiten für diese Eventualität vor. Wir überwachen zudem Preise und Verfügbarkeiten von Komponenten und kritische Brenn- und Betriebsstoffe ebenfalls im Rahmen der Taskforce, weil ein Ausfall russischer Erdgasmengen eben auch die Verfügbarkeit von Produkten der chemischen Industrie und damit auch mittelbar die Verfügbarkeit unserer Kraftwerke negativ beeinflussen könnte. Womöglich bemühen wir uns daher um einen Ausbau der Vorratshaltung. Bei den Marktpreisen beobachten wir sie über die MVV Trading sehr aufmerksam. Durch unsere Hedging-Strategien haben wir uns ergebnisseitig weitgehend vor Preisspitzen abgesichert. Unser Vertriebsportfolio für die Kalenderjahre 2022 und 2023 ist in hohem Maß gehedged.

Frau Kirchner hat es ja schon gesagt, dass wir für das Geschäftsjahr 2022 im Saldo bei unseren Aktivitäten in einem mittleren einstelligen EUR-Millionenbereich auf der positiven Seite betroffen sind. Im Saldo aus den Commodity, aber auch bei unseren fossilen Erzeugungskapazitäten, wo wir durchaus negative Effekte zu bewerkstelligen haben. Bei einer eventuellen Verschärfung der Gaslage würde das gestern verabschiedete Energiesicherungsgesetz uns eine Preisanpassungsmöglichkeit eröffnen, sodass wir dann für uns gestiegene Beschaffungskosten dann eben auch zeitnah an unsere Kunden weitergeben könnten für eine, für den Fall einer Verschärfung der Gaslage. Als erstes Fazit kann man festhalten, dass unsere Hedging-Strategien die Marktpreisrisiken effektiv reduzieren und dass wir auch in dieser Marktlage als diversifizierter Energiekonzern insgesamt auch gegenläufige Ergebniseffekte feststellen. Wir glauben jetzt noch mehr daran, dass unser Mannheimer Modell der richtige Weg für die Entwicklung des Konzerns ist.

Wenn Sie so wollen, würden wir glauben, dass wir das jetzt noch viel schneller umsetzen und dass wir viel zeitnah in eine dekarbonisierte Wirtschaft kommen. Aber auch Liquidität ist was wir, da hat die Frau Kirchner auch schon drauf hingewiesen, sehr stark im Blick haben. Wir sind in der Situation, dass wir im letzten Halbjahr auch sehr starke Liquiditätszuflüsse aus Sicherheitshinterlegung bei uns, also im sogenannten Margining, gesehen haben. Diese Liquiditätszuflüsse sichern uns in einem gewissen Umfang auch finanziell gegen einen eventuellen Ausfall von Vorlieferanten ab. Wir beobachten die Entwicklung sehr genau und arbeiten auch hier an liquiditätsoptimierten Handelsstrategien für die Zukunft. Aber auch ohne Berücksichtigung der Margins ist unsere Liquidität gesichert. Unsere Wahllinien fungieren dabei überwiegend als Sicherheitspuffer für plötzliche Liquiditätsbedarfe und sind nicht in Anspruch genommen bisher. Dies sichert uns aber auch für eventuell ansteigendes Working Capital ab.

Strategisch sind wir gut aufgestellt, waren wir auch vor dem Ukraine-Krieg und sind es immer noch. Wir werden eben mit unserem Mannheimer Modell und Hashtag #klimapositiv schneller unabhängig von Energielieferungen aus Russland. Ich hatte Ihnen ja eingangs auch die Projekte für grünen Fernwärme geschildert und auch die werden helfen, die Abhängigkeit von importierten Brennstoffen wie Kohle und Erdgas zu reduzieren. Wir prüfen aber auch ständig unsere Lieferketten und Partnerschaften auf Verbindungen und Abhängigkeiten von russischen Unternehmen und eben auch mögliche Sanktionsverschärfungen im Blick zu haben. Es findet auch regelmäßig eine automatisierte Prüfung bei Kreditoren, Debitoren, Geschäftspartnern und Kunden statt, um gegen aktuelle Sanktionslisten von der Europäischen Union, aber auch UK und den USA dann mögliche Firmen und Geschäftspartner ausschließen zu können und Kunden. Bislang gab es noch keine sanktionsrelevanten Treffer in dem Bereich.

Wir stehen in engem Kontakt mit den politischen Entscheidungsträgern und halten über unsere Gremienarbeit auch engen Kontakt zu anderen Unternehmen der Branche. Wir beraten aber auch eventuell beunruhigte Kunden über unser Kundencenter oder über die entsprechenden Key Account Manager im Geschäftskundenbereich. Wir reagieren dann auch bei aktuellen Entwicklungen, wie zum Beispiel als die Frühwarnstufe am dreißigsten März ausgerufen wurden, geben unseren Kunden und auch den Netzkunden entsprechende Einordnung der Situation und beantworten deren Fragen. Für unsere großen Geschäftskunden haben wir außerdem eine Informationskampagne über die aktuelle Situation gestartet und stehen da ständig auch im Austausch und haben auch entsprechende Kommunikationsplattformen im Vertrieb hierfür eingerichtet. Frau Kirchner wird nun ausführen, was das alles für unsere Prognose bedeutet.

Speaker 1

Ja, vielen Dank, Herr Dr. Roll. Lassen Sie mich zunächst eine Kernbotschaft mit Ihnen teilen. Die Ertragskraft der MVV wird weiter steigen. Zweifelsohne müssen wir unsere Prognose insbesondere in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie und den geopolitischen Entwicklungen besonders beachten. Denn die Konsequenzen, die der Krieg gegen die Ukraine für Volkswirtschaften und für einzelne Unternehmen weiter mit sich bringen wird, sind nur uneingeschränkt vorauszusagen. Die Volatilität an den Energie- und Beschaffungsmärkten mit sich schnell verändernden Preisen hat sich in Folge des Krieges nochmals deutlich erhöht. Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2022 geben wir daher vor dem Hintergrund hoher gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten ab. Prognose der Umsatzerlöse: Wir haben gesagt, deutlich über Vorjahr, in Abhängigkeit von der Entwicklung der Preise an Energiemärkten, der Realisierung von Photovoltaik- und Windprojekten und der Nachfrage unserer Kunden.

Diese Prognose bestätigen wir. Bedingt durch unser Geschäftsmodell ist die Ergebnisentwicklung insbesondere von den Witterungs- und Windverhältnissen, den Großhandelspreisen an den Energiemärkten, den Abfall- und Biomassepreisen, den Beschaffungskosten für Brennstoffe und CO₂-Emissionszertifikate, der Verfügbarkeit unserer Anlagen sowie der Entwicklung des Markt- und Wettbewerbsumfelds abhängig. Zudem ist die Entwicklung und Vermarktung von Photovoltaik- und Windprojekten generell durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet. Angesichts der aktuellen Lage hängt die Erwartung für unser Adjusted EBIT neben den genannten Effekten vor allem von der weiteren Entwicklung der Bedingungen an den Energiemärkten sowie davon ab, dass diese und die Folgen der geopolitischen Situation und der Corona-Pandemie die Verfügbarkeit von Rohstoffen und die Einhaltung von Lieferketten nicht einschränken. Die Prognose unseres Adjusted EBIT: Insgesamt gehen wir aus operativer Sicht weiter davon aus, dass das Adjusted EBIT von MVV im Geschäftsjahr 2022 das Ergebnis des Vorjahres moderat übersteigen wird. Hinzu kommen positive Ergebniseffekte aus der Veränderung unseres Beteiligungsportfolios.

Durch unter Berücksichtigung dieser Einmaleffekte rechnen wir damit, dass das Adjusted EBIT deutlich über dem Vorjahresergebnis liegen wird. Prognose EBIT nach Berichtssegmenten. Unsere operative Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2022 beruht auf den folgenden Einschätzungen für unsere wesentlichen Berichtssegmente. Für die Berichtssegmente Kundenlösungen und neue Energien erwarten wir einen deutlichen Anstieg des Adjusted EBIT. Im Berichtssegment Versorgungssicherheit wird das Adjusted EBIT voraussichtlich deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Kommen wir zu den Investitionen. Sie werden deutlich über dem Vorjahr mit strategisch unveränderten Schwerpunkten liegen, sofern es die geopolitische und die gesamtwirtschaftliche Situation zulassen werden. In Summe haben wir #klimapositiv und das damit verbundene wirtschaftliche Wachstum fortgesetzt und werden dies auch in Zukunft tun.

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