Herzlich willkommen zur Präsentation der Ergebnisse 2022 und der Prognose 2023 von IBU-tec. Ich darf Sie ganz herzlich begrüßen. Mein Name ist Stefan Steck. Ich bin Investor Relations Manager bei IBU-tec. Bei mir sitzen Herr Weitz, der CEO von IBU-tec und Herr Leinenbach, der Co-CEO und CFO von IBU-tec. Die beiden werden Ihnen gleich die aktuellen Zahlen vorstellen und Erläuterungen natürlich mitgeben. Bevor wir starten aber noch ein kleiner technischer Hinweis: Wenn Sie Fragen haben, dann können Sie die jederzeit gerne im Chatfenster eingeben auf Ihrem Monitor. Wir sammeln die Fragen dann während der Präsentation und werden dann im Anschluss alle Fragen gebündelt oder einzeln je nachdem beantworten. Das so weit zur Einleitung. Damit möchte ich gleich das Wort an Herrn Leinenbach übergeben.
r Dr. Steck. Ja, herzlich willkommen auch von meiner Seite aus. Ich freue mich heute wirklich sehr, dass wir Ihnen für dieses doch herausfordernde Jahr 2022 positive Zahlen, vorläufige positive Zahlen, liefern können und darüber hinaus auch einen positiven Ausblick für das Jahr 2023 aufzeigen können. Wir haben es geschafft, in 2022 trotz wirklich schwieriger Rahmenbedingungen. Ich nenne nur einige Stichworte: Wir haben den Ukrainekrieg, wir haben die signifikante Energieverteuerung, wir hatten Lieferschwierigkeiten, wir hatten noch die Nachwehen von Corona und so weiter und so fort. Sie kennen die Dinge alle aus den Medien.
Haben wir es geschafft, eben den höchsten Umsatz der Firmengeschichte mit knapp EUR 54 million zu erreichen, haben damit nahezu unseren Forecast, den wir Anfang letzten Jahres rausgegeben haben, erreicht und haben's eben auch geschafft, und das ist eben das, was uns wirklich sehr froh stimmt und positiv stimmt auch, ein EBITDA zu erreichen, was wirklich auch im Rahmen des Forecasts liegt, was wirklich ja, ne Herausforderung war, das zu erreichen. Was wirklich auch für uns ne positive Sache ist, dass wir es geschafft haben, eben die beiden wesentlichen Wachstumsfelder, die in unserer, in unserer Strategie IBU2025 repräsentiert sind, auch in diesem Jahr sehr gut weiterzuentwickeln. Herr Weitz wird dort nachher ein bisschen detaillierter drauf eingehen und, wie gesagt, ich würde dann nachher noch mal kurz den Ausblick 2023 detaillierter darstellen.
Wenn wir auf die zweite Seite wechseln, dann sehen wir, wie ich gerade schon beschrieben hab, dass wir es geschafft haben, in 2022 den Umsatz von EUR 44.1 million im Vorjahr auf EUR 53.9 million zu steigern. Steigerung um 22%. Wir hatten uns ein bisschen mehr vorgenommen. Wir lagen zum Halbjahr auch wirklich sehr gut auf Kurs, mussten aber tatsächlich im zweiten Halbjahr aufgrund wirklich sich zum Teil sehr deutlich verschlechternder Rahmenbedingungen auch kämpfen, diese Zahl hier zu erreichen und, ja, sind froh, dass wir das eben so geschafft haben. Beide Gesellschaften in der Gruppe haben sehr unterschiedlich auf die Krise reagiert. Wir haben bei der IBU-tec im Stammgeschäft des Services, insbesondere bei den Lohnfertigungen, sehr starke Einschränkungen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte aufgrund der Energiepreisentwicklung erfahren müssen.
Fast alle großen Kunden haben ihre Lohnproduktion deutlich nach unten gefahren, was eben für uns nur schwer zu kompensieren war an der Stelle. Umso erfreulicher ist es eben, dass die BNT mit ihrem Geschäft sich als äußerst krisenresilient dargestellt hat und neben dem Umsatzziel eben auch 'ne deutliche Profitabilitätssteigerung im letzten Jahr erreichen konnte, sodass wir in der Gruppe ein weiteres Jahr bewiesen haben, dass unser Geschäftsmodell über beide Gesellschaften belastbar ist und wir eben mit Herausforderungen sehr gut umgehen können. Wenn wir zu den Ergebniszahlen gehen, das EBITDA ebenfalls um 22% gewachsen von EUR 5.5 million im letzten Jahr auf EUR 6.7 million. Die EUR 6.7 million liegen in der Range, was wir uns auch planungsmäßig vorgenommen hatten.
Das ist insbesondere eben auch für uns, ja, ein Erfolg in dem Sinne, nicht nur, dass wir das Ziel erreicht haben, sondern eben, dass es uns auch gelungen ist, während des Jahres, die diversen Preissteigerungen, mit denen wir konfrontiert waren, auch an unsere Kunden weiterzugeben und, eben die Profitabilität auf dem Niveau zu halten, wie wir's uns am Jahresanfang des Vorjahres vorgenommen hatten. Auch hier ist es so, ich hab's vorhin schon angedeutet, die BNT hat hier einen deutlichen Beitrag, zu diesem EBIT, EBITDA, geleistet und, ja, nach allen Sondereffekten aus den Vorjahren, Sie erinnern sich, die Versicherungsentschädigung nach dem Brand und so weiter, war das jetzt hier das erste Jahr, wo wir tatsächlich operativ, ein wirklich sehr gutes, positives Ergebnis erzielen konnten. Wir haben hier noch 'ne schraffierte, Säule mit EUR 6.7 million.
Das ist das bereinigte EBITDA. Sie wissen, wir haben Anfang des Jahres 2021 'ne Kapitalerhöhung gemacht. Hier haben wir eben noch mal die Kosten der Kapitalerhöhung eliminiert, sodass man sieht, dass die Ergebniskennzahl, die wir jetzt in 2022 erreicht haben. Ziemlich genau auf dem Niveau liegt, was wir auch in 2021 bereinigt erreicht hätten. Wie gesagt, das Ganze eben unter herausfordernden Bedingungen mit diversen Preissteigerungen und so weiter begründet. Die EBITDA-Marge dadurch eben auch auf vergleichbarem Niveau in beiden Jahren 2021 and 2022 mit 12.4%, ziemlich genau auf dem Niveau, was wir auch geplant hatten. Ich würde nun zu Herrn Weitz übergeben, der ein bisschen detaillierter auf die beiden Hauptwachstumsfelder eingeht. Ja.
Vielen Dank, Herr Leinenbach auch von meiner Seite. Hallo in die Runde. Batteriematerialien beziehungsweise unser Ökosystem Batterie, wie es jetzt in der Community bezeichnet wird, ist nach wie vor ein spannendes Technologiefeld in Europa und speziell auch, was wir jetzt einschätzen können, in Europa, in Deutschland. Nach wie vor leider aber viele Lieferanten von Zellen, von Batterien am Anfang der Investitions- und Implementierungskette ihre Ressourcen, ihre Kapazitäten und noch nicht so im vollen Gange. Die Produktionen sind da noch nicht auf 100% angesprungen, sondern nach wie vor hat Deutschland die Situation, dass wir Kapazitäten aufgebaut werden. Wir als IBU-tec sind da so ein bisschen der Außenstehende, weil wir haben Kapazitäten und gehen dann zu unseren Kunden und sagen: "Wann seid ihr denn so weit?
Wann kommt's denn?" So weiter und hören dann: "Na ja, gut, also, 2023, Ende 2024, 2025, da geht das bei uns los." Das ist dann so, der, die Antworten, die wir bekommen und die auch natürlich, mit den Geschäftsbeziehungen, die wir nun schon über einige Jahre mit unseren Kunden haben, wir ganz gut nachvollziehen können. Der Hintergrund ist, wie eben beschrieben, bei uns in Europa und in Deutschland, in diesem Ökosystem Batterie, nach wie vor, wie gesagt, ein Aufbau von Kapazitäten und eine sehr starke Dominanz, asiatischer Lieferanten. Insofern freuen wir uns natürlich sehr, dass wir trotzdem, unser Ziel in 2022 fast erreicht hatten. Wir hatten ja vor, EUR 8 million, mit Batteriematerialien, Leistung mit Batteriematerialien zu generieren, in, als Umsatzanteil von dem, was Herr Leinenbach vorgestellt hat.
Im Vorjahr waren das EUR 4.1 million. Wir haben also nicht die Hände in den Schoß gelegt, sondern haben gerade versucht, auch im Bereich Entwicklung und Forschung hier in der IBU-tec den Kunden zu bedienen. Bei uns werden Anoden entwickelt für den Kunden, bei uns werden Kathoden für andere Schlossysteme entwickelt, bei uns werden Modifizierungen von unserem LFP entwickelt. Wir haben auch einen LFP-Verkauf gehabt in diesem Jahr. All das setzt sich zusammen und natürlich eins der Highlights, die wir hatten, war das, was wir auch gemeldet hatten: Wir konnten also ein großes Unternehmen im Bereich der Nutzfahrzeughersteller gewinnen für einen über 2 Jahre gehenden Entwicklungsauftrag in Größenordnung von Millionenhöhe.
Das war für uns so ein bisschen der Durchbruch, dass wir hier auf Augenhöhe auch vor den Kunden uns positionieren konnten. Wie gesagt, all die beschriebenen Dinge sind Bestandteile der im Jahr 2022 generierten EUR 7.4 million. Wir haben hier uns auch für 2023 was vorgenommen. Da greife ich schon ein bisschen vor, weil wie gesagt, die Prognose will ja Herr Leinenbach dann am Anschluss oder zum Ende der Präsentation hier noch mal bekannt geben. Das ist ja das Spannungselement noch mal für diese Telefonkonferenz heute auch: Wie sieht das Jahr 2023 aus? Wir sind hier natürlich mit all den Gesprächen, die wir haben und wir haben hier wirklich sehr tiefe und sehr schon, sagt man, nahe Gespräche vor dem Abschluss, dann, da sind wir sehr optimistisch, was das Jahr 2023 anbetrifft.
Wir stellen uns hier auch von unserem Forecast her eine Verdopplung fast unserer Aktivitäten von 2022 im Jahre 2023 vor, wie Sie es hier eben sehen in der Folie von größer als EUR 14 million. Was wollen wir hier mit Batterieleistung, mit Batterieverkauf auch generieren am LFP Segment, wo wir hier beteiligt sind in dem System. Ja, ein wichtiger Punkt ist auch: Wir haben ja für Investitionen großen, das haben wir auch beschrieben, im Vorrang, vorangegangenen Investitionen, dass wir hier aus der Kapitalerhöhung, aus den Mitteln, uns auch besser positionieren wollen für die Zukunft. Wir haben also hier unsere Investitionen voll, sind wir on track, also mit dem Plan, den wir haben, unsere Kapazitäten auszubauen, sodass wir mittelfristig eben unsere 4,000 tons in Richtung 5,000-7,000 tons entwickeln.
Wir haben extrem unseren Vertrieb ausgebaut, um uns hier noch besser zu positionieren. Hier haben wir allein Investitionen von rund EUR 1 Million geplant, einen strategischen Ausbau des Vertriebs und Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, um uns hier am Markt besser zu positionieren. Wir haben mittlerweile, wir arbeiten mit vielen Vertriebspartnern zusammen in Amerika, in Japan, in Frankreich. Wir haben selber einen eigenen Vertrieb, mit dem wir unsere Kunden betreuen. Also man muss ja immer bedenken, dass wir erst 2021 gestartet sind. Und wenn man sich anschaut, was jetzt an Aktivität passiert ist, wie der Probenversand sich alleine entwickelt hat, das ist ja immer so eine Messgröße, aus denen dann am Ende des Tages auch Aufträge generiert werden können. Das ist schon enorm und da sind wir schon auf einem sehr guten Weg.
Wir würden natürlich alle gerne hier heute verkünden: Wir haben die ersten 1,000 tons produziert und verkauft. Wie gesagt, das liegt mit Sicherheit nicht an der Evotec. Wir haben die Kapazitäten, wir haben die Mitarbeiter, wir haben die Produktionslinie. Es liegt einfach daran, dass die, wie ich es am Anfang gesagt hatte, das Batteriesystem hier in Europa mit eigenen Herstellern noch nicht ganz so implementiert ist, wie sich das der eine oder andere Automobilist vielleicht wünschen würde mit einer Batterie made in Germany. Viel vielleicht zu dem Teil Batterien. Zusammenfassend ein großer Schwaps in Richtung der 14 million im Jahr 2023.
Tolle Projekte mit Kunden, gerade auch dieser Nutzfahrzeughersteller für uns ein ganz interessantes Produkt, weil es neben unserem eigentlichen Material noch eine weitere Erweiterung des Materialsystems ist, was ich aus Geheimhaltungsgründen aber leider nicht sagen kann und was voll im Trend liegt, wo heute eben auch der Markt nach fragt. Insofern ein sehr interessantes Projekt. Kommen wir zu, auf der nächsten Folie bitte, zu der BNT. Herr Leinenbach hat es ja schon gesagt, unser Unternehmen in Bitterfeld, welches wir 2018 akquiriert haben und einiges an Monaten gebraucht haben, um es auch zu sanieren, hat hier ein tolles Ergebnis im Jahr 2022 abgeworfen und geliefert. Wir sind da sehr zufrieden und müssen sagen, dass so die ganzen Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen gegriffen haben.
Wir haben hier in der Folie mal, das ist ganz interessant und zeigt auch ein bisschen die Sensibilität dieses Unternehmens in Bezug auf Rohstoffe. Deswegen haben wir hier mal Mengen, also in Tonnen und daneben in gestrichelt da, wie hier auch die Umsätze noch mal gezeigt, den Verkauf mit dem Produkt alleine, des Glas Coatings. Das ist ja eins der Hauptprodukte der BNT. Man sieht ganz klar seit 2021, dass wir hier auf Wachstumskurs sind, wenn man sich die Menge anguckt, 500 tons war so das, was in 2021, 2020 so unsere Größenordnung war. Wir haben es auch in den Markt reingemeldet. Das ist so der, das Maximum an Kapazitäten, was wir hatten. Wir konnten die noch ein bisschen ausbauen.
2022 sind wir dann deutlich gewachsen auf 670 tons. Für 2023 haben wir uns doch hier mindestens 750 tons vorgenommen und sind auch sehr optimistisch, dass wir hier das generieren und verkaufen können. Zum einen wissen Sie, dass ein Wettbewerber aus dem Markt ausgetreten ist. Das hat uns sehr gut in die Hände gespielt. Wir sind in Europa der einzige Hersteller. Die noch verbleibenden drei weltweiten Wettbewerber in Indien, Korea und Amerika bedienen im Wesentlichen so ihre eigenen Märkte. Wir haben gerade eben gemeldet, dass wir die Produktionsanlagen, die wir uns vorgenommen haben, im Mechanical Completion haben. Wir sind dabei, in die Inbetriebnahme zu gehen, um in Richtung der 1,000 tons zu gehen. Also hier ist die strategische Entscheidung, Kapazitäten aufzubauen, hat sich hier wirklich ausgezahlt und zeigt sich in dem Trend.
Interessant daneben die Umsätze, weil das hängt eindeutig zusammen mit dem Zinnpreis, der natürlich als Rohmaterial hauptsächlich in dieses Produkt hineingeht. Der ist natürlich, wenn man sich gerade das letzte Jahr anguckt, im ersten halben Jahr sehr stark angestiegen und im zweiten Jahr wieder gefallen. Ich sage mal, wenn der Trend so des ersten Halbjahres geblieben ist, dann wären wir im Umsatz mit Sicherheit über EUR 60 million geschwappt. Aber da sind wir eben sehr stark von den Schwankungen des Rohmaterials abhängig. Deswegen haben wir, um mal zu bewerten, in welche Richtung das überhaupt geht, ist das ein positiver Trend oder nicht, haben wir die Tonnagen auch dahinter gepackt und haben hier für 23 mit einem sehr konservativen Durchschnittspreis halt einfach von circa EUR 25 pro Kilo gerechnet.
25, ja.
Das sind diese EUR 13 million-14 million. Wenn hier der Zinnpreis steigt, natürlich, logischerweise steigt hier auch der Umsatz bei gleichbleibenden, bei gleichbleibend zu verkaufender Menge von etwas über 750 tons. Also muss man sagen, BNT steht gut da, gut strukturiert, viel investiert. Die Investitionen zahlen sich aus. Wie gesagt, wir merken auch, dass wir am Markt diese vorgenommenen Ziele der Umsatzsteigerung in dem Produktsegment eben auch platzieren können, dass der Markt uns als einziger europäischer Hersteller hier gut aufnimmt. So viel mal zu dem Thema Batteriewerkstoffe und Glas Coating, die 2 hauptsächlichen Wachstumstreiber. Ich würde zum Ausblick gerne noch mal an den Herr Leinenbach übergeben.
Vielen Dank, Herr Weitz. wenn wir auf der nächsten Folie uns anschauen. Wir planen ein Umsatzwachstum von 2022 to 2023 zwischen 15%-19%. Wir agieren in der Prognose mit einer Spanne hier von EUR 62 million-EUR 64 million Umsatz, die wir anstreben in 2023. Wie Herr Weitz schon dargestellt hat, das Wachstum wesentlich gespeist aus den Batteriematerialien, aus dem Batteriegeschäft. Eine Durchmischung von Verkauf eigenen Batteriematerials, aber eben auch größer volumiger Auftragsforschung für Kunden, wo wir uns eben perspektivisch auch Produktionsaufträge draus erhoffen. Wir sehen mit dem Wachstum, dass wir auf dem Weg sind, die IBU2025 mit EUR 102 million-EUR 130 million zu erreichen.
Es ist noch eine Lücke zu schließen, aber ich möchte an der Stelle noch mal erinnern, dass wir ja in dieser IBU2025 lediglich 50% unserer aktuellen Kapazität, die wir zur Verfügung haben, nur planerisch berücksichtigt haben. Das heißt also, wenn die Aktivitäten, die Herr Weitz dargestellt hat, greifen und alle Indikationen, die wir momentan von unseren Kunden bekommen, gehen in die Richtung, dass 2025 entsprechende größere Volumina angefragt werden und absetzbar sind, halten wir Stand heute die Prognose 2025 für absolut realistisch und halten an dieser Prognose fest.
Ergänzend vielleicht noch ganz kurz dazu: Warum halten wir daran fest? Ich hatte versucht, in meinen Ausführungen zu den Batteriewerkstoffen kurz oder ein bisschen zu erläutern: Hier ist wirklich dieser hockeyartige Anstieg prognostiziert, weil wenn wir hier, so wie unsere Kunden es bei uns avisiert haben, in 2024 und 2025 nur 500 tons oder nur 1,000 tons verkaufen und Sie multiplizieren das mit den durchschnittlichen Kosten für 1 kilo Batteriematerial im Kathodensegment, dann sind Sie sehr schnell bei der Prognose. Genau deswegen halten wir hier dran fest. Es ist eben nicht ein lineares Wachstum, sondern es ist dann, sobald eine Batterie oder Zellfertigung anspringt, ein sprunghaftes Wachstum.
Genau, wenn wir auf die Ergebnisseite wechseln, dort sehen wir, dass wir planerisch eine EBITDA-Spanne von EUR 6.5 million-EUR 6.8 million anstreben bei einem, wie gesagt, gesteigerten Umsatz. Das ist dadurch begründet, dass wir zum einen, das haben wir versucht in dieser schraffierten Säule darzustellen, im Ende letzten Jahres und auch für dieses Jahr, deutliche Anlaufkosten für die Vermarktung unseres Batteriematerials eingeplant haben. Wir reden hier von einer Größenordnung über EUR 1 million.
Andererseits war es eben so, dass wir mit massiven Preiserhöhungen auf einer sehr breiten Bandbreite konfrontiert waren, aus der Inflation heraus, noch mal aus Dienstleistungen, die wir zukaufen und so weiter, die wir planerisch entsprechend verarbeiten mussten und wo wir jetzt einfach aus Vorsichtsgründen auch gesagt haben, planerisch können wir nicht 1 zu 1 unterstellen, dass es uns auch im Jahr 2023 gelingt, diese erhöhten Kosten auch wirklich 1 zu 1 an unsere Kunden weiterzugeben, sodass wir hier mit einem eher konservativen Ansatz unterwegs sind und uns vorsichtig positioniert haben, sehen aber nach wie vor, wie gesagt, wenn das großvolumigere Batteriematerialgeschäft tatsächlich ins Fliegen kommt, dass auch hier die Prognose 2025 mit einer EBITDA-Marge größer 20% ja, valide ist und weiterhin als re-realistisch anzusehen ist.
Die EBITDA-Marge, wie gesagt, bereinigt um diese Anlaufkosten LFP wird auch ungefähr auf dem gleichen Niveau bleiben. Ja, hängt einfach mit der aktuellen Entwicklung des Geschäftes hier zusammen, mit dem Umsatzsplit, den wir aktuell sehen. Wir hoffen, dass wir dieses Jahr auch die Serviceumsätze im Traditionsgeschäft der IwoTech AG, insbesondere was die Lohnfertigung anbetrifft, wieder auf ein höheres Niveau bringen können. Auch damit wäre ein deutlicher Ergebnissprung nach oben wieder kurzfristig möglich. Gut, wenn wir dann die letzte Folie uns angucken: Was machen wir, um die IBU2025 zu erreichen? Das ist ein bunter Blumenstrauß unterschiedlichster Dinge. Herr Weitz hat schon gesagt, wir haben die Hände nicht in den Schoß gelegt. Wir werden auch 2023 die Hände nicht in den Schoß legen.
Wir haben, wie gesagt, das Thema Vertrieb, insbesondere im Batterieumfeld, der Vertrieb eigenen Batteriematerials, der wird deutlich aufgebaut. Wir investieren hier in weitere Laborkapazitäten, um eben in der Elektrochemie auch unsere Forschung und Entwicklung weiter voranzutreiben. Wir sind fest davon überzeugt, dass der Stand des heutigen Lithium-Eisenphosphat-Batteriematerials nicht der gleiche sein wird, wie er in 10 Jahren vielleicht noch verwendet wird. Muss man heute im Prinzip in diese Dinge investieren, um dann mit modernem Batteriematerial auch weiter attraktive Angebote bereitstellen zu können. Wir haben viele, viele anbahnende Gespräche mit Zellherstellern und internationalen OEMs.
Wir sind ein ernster Partner für diese potenziellen Kunden, aber die Qualifizierungsprozesse dauern eben und, es ist ein wirklich ein breites Spektrum an Diskussionen, die dort geführt werden, die aber alle für uns wirklich mit einem sehr positiven Tenor auch geführt werden, was uns zuversichtlich stimmt. Ja, wir haben schon berichtet, auch in einer extra Meldung über den Entwicklungsauftrag, den wir gewonnen haben, mit einem großen internationalen Nutzfahrzeughersteller. Auch hier sehen wir eine Basis für zukünftige Produktion. Das ist ein Material, was wir entwickeln auf Basis unseres LFP-Materials. Wir sind momentan mit Hochdruck dabei, die Investitionen in unseren eigenen Sprühturm in Bitterfeld voranzutreiben. Auch dort kämpfen wir mit Lieferengpässen. Auch dort kämpfen wir mit zeitlichen Verzögerungen aufgrund von Lieferschwierigkeiten von Anlagenteilen. Steuerungen sind momentan ganz schwierig, immer noch Nachwirkungen des Chipmangels.
Wie gesagt, wir sind da auf einem guten Weg und hoffen eben, diesen Teil der Mittelverwendung aus der Kapitalerhöhung, der uns A Know-how ins Unternehmen bringt und B eben auch, eine verbreiterte Wertschöpfung im Herstellungsprozess unseres LFP-Batteriematerials erwarten lässt.
Eben dann erfolgreich umzusetzen und unsere Marktposition eben dadurch deutlich zu verbessern. Weitere Schritte, das ist vielleicht auch ganz interessant. Wir sind momentan dabei, eben auch Ideen zu entwickeln, wie wir zukünftige Schritte, was Finanzierungsmöglichkeiten für LFP-Kapazitätsaufbau bis 25,000 Jahrestonnen anbetrifft, zu erschließen. Wir haben jetzt gerade kurzfristig einen Antrag gestellt, um gegebenenfalls europäische Fördermittel das erste Mal generieren zu können. Wir sind natürlich hier mit allen lokalen Fördergebern im Gespräch, um auch dort Finanzierungsunterstützung zu bekommen und parallel eben auch mit unseren Finanzierungspartnern. Was wir eben gelernt haben aus allen Gesprächen, die Herr Weitz und ich jetzt auch zitiert haben, ist, dass wir wirklich in der Zeitspanne 2025, 2026, 2027 mit dieser Kapazität 25,000 Jahrestonnen am Markt präsent sein müssen, um eben dort als ernstzunehmender Partner im Automotive Umfeld auch wahrgenommen zu werden.
Jedes Gespräch, was eben mit den Kunden geführt wird, endet oder ist in der Mitte oder am Anfang schon dabei: Was könnt ihr für Kapazitäten sicherstellen? Es wird heute in Gigawatt gerechnet und 25,000 tons ist so, diese erste Hürde, die man hier überspringen muss. Wir haben uns immer ganz gut gefühlt, dass wir in Richtung 10,000 tons gehen, sehr mittelfristig. Aber, man muss ganz ehrlich sagen, man wird hier nicht wahrgenommen als Partner, wenn man nicht in die Richtung 25 geht und 1,000 tons pro Jahr Kapazität. Herr Leinenbach hat's gesagt, insofern haben wir uns hier an einer interessanten Finanzierungs Linie beteiligt über das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, IPCEI, kurz abgesagt, insofern ist das ein interessanter Punkt.
Noch vielleicht zum Abschluss: Wir haben gerade jetzt die Meldung rausgebracht, dass wir unsere Glascoating-Anlage, die Kapazitätserweiterung, das war auch ein Teil unserer Mittelverwendung aus der Kapitalerhöhung, jetzt gerade fertiggestellt haben, also Mechanical Completion durchgeführt haben. Da läuft jetzt die Inbetriebnahme und die Kapazitätserweiterung, die Herr Weitz vorhin präsentiert hat, ist nur möglich eben durch genau diese Investition und wir erwarten uns hier eben auch ein Stück weit bessere Margenbeiträge beziehungsweise eben eine bessere Rohmaterialausbeute, was sich eben deutlich in der verbesserten Liquiditätsposition widerspiegeln wird. Last but not least werden wir weiter versuchen, eben im Serviceumfeld Lohnfertigung im traditionellen IBU-tec Geschäft wieder Fuß zu fassen und zwar so Fuß zu fassen, dass wir wieder auf Vor-Corona Niveau kommen. Wir werden auch hier den Vertrieb weiter ausbauen.
Wir werden auch hier versuchen, neue Kanäle zu erschließen, um uns breiter aufzustellen. Ja, wie gesagt, ein bunter Blumenstrauß 2023, an dem wir arbeiten werden und wir hoffen, dass dieses Jahr eben genauso erfolgreich sein wird, wie 2022 abgeschlossen werden konnte.
Wunderbar. Vielen Dank, Herr Weitz, Herr Leinenbach. Ich würde jetzt den Raum öffnen für die Fragen, und da hat uns bisher eine Frage erreicht. Die geht in die Richtung, wann wir denn in der Lage sein werden, die Automobilhersteller zu nennen, mit denen wir schon Kooperationen abgeschlossen haben. Ich denke, das kann Herr Weitz am besten beantworten.
Wir werden da wahrscheinlich nie in der Lage sein, die Ross und Reiter bei Namen zu nennen. Das ist leider so in unserem Geschäft. Wir haben hier mit all den großen Unternehmen, die in Deutschland und zum Teil auch Europa sind, Kontakte und ernsthafte Gespräche, interessante Trends und das haben wir in einem der Kapitalmarktforen auch gesagt in letzter Zeit.
Interessante Trends sind, dass nicht nur der direkte OEM uns anspricht, sondern auch große Zellhersteller uns ansprechen und fragen: Können wir vielleicht hier in Kapazitäten LFP helfen, um eben auch mehr die Wertschöpfungskette in Deutschland zu generieren und nicht nur das Produkt aus Asien hierher zu bekommen, wegen Ursprungszeugnis, all den Dingen, das haben wir des Öfteren angesprochen, aber aus Geheimhaltungsgründen, jedes Gespräch fängt eben mit den Kunden mit einer Geheimhaltungsvereinbarung an. Die unterzeichnen wir. Manche Kunden, mit denen wir zusammenarbeiten, sind extrem streng und extrem sensibel, was das anbetrifft, da, wo sogar versucht wird, große Summen reinzunehmen in die Geheimhaltungsvereinbarung, wenn wir die brechen, also wo wirklich eine extreme Ernsthaftigkeit dahinter ist. Insofern ist das leider in unserem Geschäft so, dass wir das nicht sagen können, mit wem wir zusammenarbeiten.
Ich denke mal, wenn man das in den CN so umschreibt, so wie wir es machen, ist das leider Gottes das Maximum an Information. Wir würden das gerne und glauben Sie mir, mein Herz läuft über, Ihnen das zu erzählen. Unser Investor Relations Manager guckt da immer ganz streng, aber es ist leider nicht möglich. Es sind Dinge, die hier vertraulich behandelt werden müssen. Der Markt ist extrem sensibel und dadurch versucht man eben, sich als Kunde zu schützen, mit wem man zusammenarbeitet. Ach, man geht auch nicht selber an LFP, man arbeitet mit jemandem zusammen. Das sind alles strategische Signale, die Sie daraus ableiten können, wenn wir zum Beispiel sagen würden, wir arbeiten mit Ford oder sonst jemand zusammen und deswegen dürfen wir das nicht machen.
Vielen Dank, Herr Weitz. Ich denke, das sollte die Frage beantworten. Inzwischen hat uns noch eine Frage erreicht, die auf das Thema Finanzierung abzielt. Und zwar ist die Frage, wie hoch eigentlich der zusätzliche Finanzierungsaufwand wäre, um die LFP-Kapazitäten von 10,000 tons auf 25,000 tons im Jahr zu erhöhen. Ich denke mal, Herr Leinenbach, das ist eine Frage für Sie.
Also wir haben ja ein klares Ramp-up uns definiert und wir haben ja diese Bestandsanlage. Ich hab grad vorhin über den Sprühturm berichtet. Diese Investitionen sind mehr oder weniger für uns finanzierungsseitig durchgeplant. Wir haben eine zweite Anlage, die mehr oder weniger identisch ist mit der, die als Batteriematerialanlage qualifiziert ist hier auf dem Hof. Da müssten wir mit relativ kleinem Aufwand noch mal Peripherie entsprechend hinzufügen. Das heißt, wir könnten A, von der Zeitschiene und B, eben auch vom Investitionsvolumen her, sehr kurzfristig hier diese Kapazität noch mal erweitern, was die Drehrohrofen-Kapazität anbetrifft. Parallel, wie gesagt, haben wir aber auch diese Planung 25,000 tons mal versucht grob zu erstellen und wir reden dann doch dort über einen Investitionsbetrag, der im EUR three-digit million range, allerdings am unteren Rand irgendwo.
Das ist eine ganz andere Hausnummer als das, was wir in der Vergangenheit hier hatten. Da gibt's auch wieder Nuancen, wie gestaltet man das aus? Arbeitet man zum Teil vielleicht auch noch mal in bestimmten Segmenten mit Partnern zusammen. Das ist ein Thema, was schwierig so pauschal zu beantworten ist. Aber das Investitionsvolumen, das muss man sagen und damit auch das Finanzierungsvolumen wird ein ganz anderes sein als das, was in der Vergangenheit anstand.
Es hängt natürlich auch von den Gesprächen mit den Kunden ab, immer wieder. Wenn da ein Kunde zu uns kommt, der einen echten Markteinlad hat und sagt, mit einer klaren Roadmap, er braucht in 2025, 2026, 2027, 2024 die und die Mengen, dann ist es genau das, was Herr Leinenbach gesagt hat, haben wir zwei Strategien: ne sogenannte Brownfield-Strategie, wo wir mit bestehenden Ressourcen relativ schnell unsere Kapazitäten Richtung +10,000 tons zwischen 10,000, 11,000, 12,000 tons entwickeln können, um hier schon als ernst genommener Partner wahrgenommen zu werden. Wie gesagt, das sind Investitionsgrößen von einem zweistelligen Millionenbetrag in unseren Tischvorlagen, die wir dazu entwickelt haben. Genauso, wenn jetzt ein Kunde sagt: "So, pass auf, das geht jetzt in Richtung 2025.
Ich brauche jeden Monat 10, 5,000 tons oder sonstige Sachen in der Richtung, oder 4,000 tons." Es geht schon in die three-digit million amount, den Herr Leinenbach gesagt hat. Wir haben auch 'ne Tischvorlage, dafür haben wir auch Konzepte, wie wir das umsetzen wollen. Hier spielt Zeit, Geld und natürlich der Kunde und dessen Anforderungen eine extreme Rolle im Zusammenspiel genau zu beachten.
Vielen Dank, Herr Weitz, Herr Leinenbach. Eine Frage noch mal zu den Kunden. Eine sehr konkrete Nachfrage, ob denn nicht eine Zusammenarbeit mit VARTA sinnvoll wäre.
Wir, das können wir sagen, dass wir mit VARTA eine Zusammenarbeit haben. Wir haben verschiedenste Meldungen schon zu gemacht und wir liefern auch an VARTA. Wir haben mit denen ein Projekt zusammen. Die ist sinnvoll und natürlich grasen wir jeden Kunden ab, der irgendwo Batteriematerial braucht und VARTA fällt da natürlich sofort ins Auge und die ist nicht auch erst gestern entstanden, sondern wir haben schon eine Zusammenarbeit mit VARTA, die sich schon auf 1, 2 Jahre jetzt historisch beruht.
Noch eine weitere Frage zur Batteriezukunft. Wo wir denn die Batteriezukunft aus heutiger Sicht sehen, eher im Nutzfahrzeugbereich oder eher im PKW-Sektor?
Das ist eine sehr gute Frage. Ganz klar, was für uns 'ne total interessante und spannende Entwicklung ist, dass im Nutzfahrzeugbereich hauptsächlich LFP verwendet werden sollen. Dazu haben sich ganz viele Hersteller zu committet. Da gibt es viele Präsentationen auf öffentlichen Kongressen, die auch im Netz sind. Daimler Truck ist da sehr prominent unterwegs, die gesagt haben, LFP ist bei uns das Batteriematerial für die Kathode der Wahl, weil wir eben Fahrzeuge herstellen, die sicher die riskante Waren transportieren. Hier brauchen wir ein sicheres Batteriesystem, gerade in puncto Brennbarkeit. Somit ist das ein Supertrend, der uns in die Hände spielt. Im Nutzfahrzeugbereich ist das, wie gesagt, ein sehr positives Element.
Was PKWs anbetrifft, ist es nach wie vor so, dass eben die kleinen PKWs, die in Städten eingesetzt werden, Carsharing et cetera, mit Reichweiten von, ja, um die 200, 250 Kilometer aus Kostengründen eben auch gerne 'ne LFP-Batterie eingesetzt wird. Alles andere wird dominiert, natürlich die anderen Batteriematerialien, NMC, was es da alles gibt, Nickel, Kobalt, Mangan et cetera. Das sind so die Segmente. Wir dürfen eben nicht vergessen, den stationären Energiespeicher-bereich. Hier wird auch gerne LFP eingesetzt. Auch hier spielt die Sicherheit eine große Rolle, Brennbarkeit et cetera. Und da gibt es auch interessante Präsentationen. Ich hab 'ne Präsentation von RWE gesehen, die 'n ganzen Speicherpark mit Containern vollgestopft mit Batterien zur Zwischenpufferung und Glättung von erneuerbaren Energieparks einsetzen, und die haben ausschließlich LFP.
Hierzu gibt's dann noch eine Nachfrage, in wie wir denn aktuell die das Potenzial des Lizenzmodells unserer LFP-Technologie für IBU-tec einschätzen?
Das ist, es gibt ja für uns drei Vertriebsstränge, dass wir, wie gesagt, den direkten Batterieverkauf, Batteriematerialverkauf, also LFP anstreben, das Servicemodell, die Entwicklung für andere Kunden in dem, in dem Segment, also in dem Ökosegment Batterie und die Lizenz Geschichte. Das ist noch mal zur Erläuterung, dass wir uns Partner suchen, mit denen wir die 'ne gute Schnittmenge mit uns haben, die entweder im Rohstoffbereich oder in vorgelagerten Bereichen der Herstellung 'ne interessanten Schnittstelle zu uns haben und oder auch mit bestimmten anderen Batteriematerialien vielleicht am Markt sehr prominent unterwegs sind.
Das sind dann, könnten Partner sein, die wir ansprechen und mit denen wir Zusammenarbeit anstreben wollen, um eben hier, gerade in Deutschland und Europa sich mit Unternehmen, die auch hier geografisch gefordert sind, eben in einer Allianz eben aufzustellen. Kurze Wege, CO2-Footprint spielt eine große Rolle. Das sind Dinge, wo wir das Lizenzmodell ganz aktiv im Moment vorantreiben und da auch sehr interessante Gespräche mit großen und mittelständischen Partnern haben. Sehr interessante Gespräche.
Dann kam noch eine Frage zum LFP material beziehungsweise zu unserer Pipeline, ob wir denn auch an weiteren material mixtures arbeiten?
Wir haben natürlich neben dem LFP auch hier 3 Strategien. Das eine ist das LFP, so wie wir es in der Spezifikation auf unserem internet als Produkt verkaufen. Da haben wir eben 2 Sorten. Das ist das IBUvolt LFP400 und 200. Die zweite Strategie ist, wo wir unser LFP optimieren auf die Bedürfnisse des Kunden. Kunden kriegen von uns Material und sagen: "Ja, aber an der und der Stelle hätte ich das LFP 'n bisschen modifiziert", aus unterschiedlichen Performance- oder Anwendungs- oder Verarbeitungsgründen. Da ist so 'n Stichwort Trockenbeschichtung, da ist so 'n Stichwort Nassbeschichtung, also mit wasserbasierter Beschichtung, wo eben unser LFP für diese Arten der Beschichtung auf den Folien modifiziert wird.
Der dritte Punkt, und das ist da, wo die Frage natürlich hinzielt, ist, dass wir nach Trends gucken, wie wir heute mit anderen Batteriematerialien im Bereich der Kathode uns auch positionieren können. Da haben wir mehrere Forschungsprojekte, wo wir Material, neue Materialien einsetzen, LMFP, NFP, auch andere.
Natrium.
Natriumbatterien et cetera, wo wir ganz konkrete Forschungsprojekte haben, wo wir mit Partnern zusammen daran arbeiten, die gefördert oder auch nicht gefördert sind. Geht's uns gar nicht um die Förderung, sondern eher hier Produkte beziehungsweise Know-how zu generieren, um hier nicht den Anschluss zu verlieren. Natürlich, Priorität ist im Moment unser LFP, wo wir Kapazitäten haben, wo wir 'ne Spezifikation dann eben an den Markt beziehungsweise an Kunden zu bringen.
Vielen Dank, Herr Weitz. Das war dann auch die letzte Frage. Damit würde ich dann unsere kurze Konferenz für heute schließen. Noch einmal, abschließend: Wie Sie gesehen haben, das Jahr 2022 war herausfordernd. Wir haben aber ein starkes Ergebnis erzielt und bleiben natürlich auch im Jahr 2023 weiter dran im Bereich LFP, Glas Coating und unserem Kerngeschäft, uns weiter aktiv zu stärken und zu positionieren. Ich danke für die Aufmerksamkeit. Danke, Herrn Weitz an Leinenbach für die Auskünfte. Wenn Sie weitere Fragen haben, schicken Sie mir gerne eine Nachricht, dann werden wir Sie Ihnen gerne beantworten. Vielen Dank.
Vielen Dank, vielen Dank.
Tschüss.