INTERSHOP Communications Aktiengesellschaft (ETR:ISHA)
1.070
-0.040 (-3.60%)
May 13, 2026, 3:09 PM CET
← View all transcripts
Earnings Call: Q4 2025
Feb 18, 2026
Dort können Sie Fragen einstellen, die wir dann gemeinsam sukzessive abarbeiten werden. Wir decken das Unternehmen auch auf der Research-Seite ab. Research zu Intershop finden Sie wie immer auf researchhub.de. Ich werde Ihnen aber auch gleich noch einmal den Link in die Chatbox unten einstellen. Ich freue mich auf die Ausführungen und übergebe das Wort gerne an Frau Stappenbeck.
Herzlich willkommen von meiner Seite zum Earnings Call für das Geschäftsjahr 2025. Vielen Dank, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind. Lassen Sie mich gleich starten mit einem Überblick über die Financials des abgelaufenen Geschäftsjahres, bevor Markus Dränert dann zu unserer zukünftigen Entwicklung sprechen wird. Was waren die wichtigsten Entwicklungen und Einflussfaktoren, die das Geschäftsjahr 2025 für Intershop bestimmt haben? Insgesamt war es ein sehr herausforderndes Jahr mit einem positiven Aufwärtstrend in Q4, wo wir allein acht neue Kunden im Cloud-Bereich gewonnen haben. In Summe waren es 15 im Gesamtjahr. Trotzdem hat sich das Cloud-Geschäft in 2025 nur verhalten entwickelt. Das lag vor allem an der weiterhin bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheit in vielen Branchen, die bei Investitionsentscheidungen zu Verzögerungen führt. Außerdem haben wir zwei größere Kunden, die ihre Verträge nicht verlängert haben, was uns auch im laufenden Jahr noch Umsatzvolumen kosten wird.
Über die Probleme im Servicebereich haben wir bereits mehrfach berichtet. Hier gibt es aber inzwischen gute Nachrichten. Ich weiß nicht, ob Sie es heute in unserer Pressemitteilung gelesen haben, denn Anfang Februar ist endlich, muss man sagen, die Abnahme des schwierigen Großprojektes durch den Kunden erfolgt. Ein Highlight des vergangenen Jahres war die erfolgreiche Kapitalerhöhung mit Unterstützung von unseren Großaktionären. Weiterhin möchte ich auf unsere Kostensenkungsmaßnahmen hinweisen, die uns zwar im vergangenen Jahr noch Ergebnis gekostet haben, jedoch die Grundlage für die Profitabilität in der Zukunft bilden. Last but not least haben wir unsere KI-Anwendung auf der Plattform weiter ausgebaut und Markus wird Ihnen im Anschluss an meinen Beitrag die Vision des Agentic B2B Commerce noch näherbringen. Hier sehen Sie die Neukunden des vergangenen Jahres. Darunter sind auch interessante Marken wie zum Beispiel die PBS Holding. Sie sehen hier Logitech, Dassault Systèmes, oder die Hager Group.
Die PBS Holding AG ist einer der führenden Büroartikeldistributoren Europas, aktiv in 10 Ländern mit über 20 Gesellschaften und über 1,400 Mitarbeitenden. Das Unternehmen ist seit über 20 Jahren unser Kunde, betreibt mit Intershop aktuell 11 Webshops in three Ländern und wechselt nun auf unsere cloudbasierte Plattform. Ausschlaggebend für den Wechsel für die PBS waren unter anderem unsere KI-Funktionalitäten. Mit der Hager Group, ein führender internationaler Hersteller für Elektrolösungen, konnte Intershop einen neuen Kunden in Frankreich gewinnen, der seine bestehende Lösung durch die Intershop Commerce Platform weiter betreiben wird, die dann auch zukünftig Großhändler und Schalttafelbauer in mehreren Ländern bedienen wird. Kleinen Moment. Kommen wir zu den wichtigsten Kennzahlen des vergangenen Jahres. Positiv zu vermerken ist unser Auftragseingang, der um 9% auf EUR 21.7 million im letzten Jahr gestiegen ist. Hier war, wie bereits erwähnt, das Q4 mit EUR 10.7 million besonders erfolgreich.
Leider hat sich das noch nicht auf den Net New ARR ausgewirkt. Sie sehen hier, wir haben einen Rückgang auf EUR 577,000. Das war insbesondere durch auslaufende Kundenverträge in 2026, darunter ein Vertrag mit einem Kunden mit einem hohen ARR. Der Umsatz reduzierte sich erwartungsgemäß auf EUR 33.3 million und das EBIT lag bei EUR -2.8 million, wovon gut EUR 900,000 Einmalaufwendungen infolge der Personalmaßnahmen sind. Schauen wir uns die Umsätze der einzelnen Bereiche näher an, sehen wir im Cloud-Geschäft eine stabile Entwicklung mit den Erlösen von EUR 20.5 million. Die Lizenz- und Wartungserlöse sind planmäßig zurückgegangen um 32% auf EUR 6.4 million. Das wird sich auch im Zuge der Cloud-Transformation noch weiterhin fortsetzen. Der Servicebereich kam mit EUR 6.3 million ein Minus von 29%.
Schauen wir die Umsatzerlöse nach den einzelnen Umsatzarten im Vorjahresvergleich an, so sieht man auch hier deutlich, dass der Serviceumsatz auch in jedem Quartal kontinuierlich zurückgegangen ist. Das lag zum einen an der Partner-First-Strategie, zum anderen aber auch an dem Projekt, was ich bereits erwähnt hatte, im Servicebereich. Wenn wir uns die Cloud-Kennzahlen genauer anschauen, dann sieht man vor allem, dass das Wachstum im Order Entry durch unsere Neukunden erfolgt ist. Die Cloud-Marge ist stabil bei 65%. Wir haben einen relativ konstanten ARR zum Jahresende. Ich hatte bereits erwähnt, die Gründe. Zum einen schlagen die gewonnenen Neukundenaufträge von Q4 noch nicht so durch auf den ARR und zum anderen haben wir einen hohen Churn. Sie sehen hier die EUR 1.9 million. Über das Servicegeschäft haben wir hier auch in der Runde bereits mehrfach berichtet.
Die gute Nachricht, wie bereits eben auch gesagt, ist, dass das Leiden nun hoffentlich ein Ende hat. Wir gehen davon aus, dass wir nur noch die Mängel beseitigen müssen für das Projekt. Dafür haben wir aktuell Rückstellungen zum Jahresende vorgenommen. Demzufolge ist unsere Einschätzung, dass wir in diesem Jahr keine Ergebniseffekte aus diesem Projekt haben werden. Ein wichtiges Ziel für 2025 haben wir erreicht. Wir hatten auch mehrfach über unsere Kostensenkungsmaßnahmen berichtet und ich muss an der Stelle sagen, dass dieses Programm Wirkung gezeigt hat und wir haben insgesamt die Kosten um EUR 2.7 million reduziert. Sie sehen hier, welchen Anteil die einzelnen Bereiche nehmen und die Anpassungen geleistet haben. Der größte Faktor sind dabei die Personalkosteneinsparungen mit EUR 1.8 million, gefolgt von den Einsparungen durch unsere Fremdleister von EUR 1.6 million. Ein weiterer Meilenstein in 2025 war unsere Kapitalerhöhung und somit die Stärkung unserer Kapitalbasis.
Mit dieser KE ist unser Eigenkapital von 29% auf 36% verbessert. Das ist ein sehr komfortables Niveau, was uns auch Spielraum für den weiteren wichtigen Ausbau unserer Plattform geben wird. Lassen Sie uns zum Abschluss einen Blick auf unsere Guidance in 2026 werfen. Hier erwarten wir einen Cloud Order Entry auf Vorjahresniveau. Das Gleiche gilt für den Net New ARR, der, wie bereits erwähnt, noch von Nachlaufeffekten belastet ist, aus dem Churn. Beim Umsatz rechnen wir mit einem leicht geringeren prozentualen Rückgang gegenüber dem Vorjahr und wir erwarten ein ausgeglichenes EBIT, bevor wir in 2027 positive Ergebnisse anstreben. Lieber Markus, nun übergebe ich an dich.
Vielen Dank, Petra. Ich begrüße Sie auch ganz herzlich heute zu dem Earnings Call. Von meiner Seite gibt es jetzt noch einmal ein Update, einmal rückblickend. Wir hatten uns ja im letzten Jahr ein paar kurzfristige Bereiche vorgenommen, auf die wir uns fokussiert haben. Die habe ich jetzt hier noch einmal 1-to-1 mitgebracht. Das eine war Professional Services, die Unit wirklich wieder zur Profitabilität rückzuführen. Wir haben jetzt mit dem Abschluss des verbliebenen Großprojektes einen sehr wichtigen Meilenstein hier erreicht. Petra hat es ja vorhin schon ausgeführt. Wir haben die Abnahme jetzt bekommen. Wir haben natürlich noch etwas verbleibende Restarbeit im nächsten Jahr. Das haben wir aber sowohl in den Rückstellungen berücksichtigt und damit dann eben auch budgetiert, sodass wir in 2026 hier keine Auswirkungen mehr auf das Ergebnis sehen sollten. Bei der Kostenbasis sind wir sehr gut vorangekommen.
Das heißt, unser gesamtes Kostenreduktionsprogramm haben wir erfolgreich umgesetzt, sowohl in time als auch von den erwarteten Ergebnissen. Da sind wir sehr zufrieden und ich glaube, das ist eine ganz wichtige Basis, mit der wir jetzt in das nächste Jahr 2026 starten. Im Bereich Marketing und Sales haben wir erste organisatorische Änderungen vorgenommen. Das heißt, wir haben Inside Sales zum Beispiel zusammengelegt in die Regionalteams. Ich glaube, darüber habe ich auch schon im Q3 Call berichtet. Wir haben ein Brand Ambassador-Programm gestartet, um unsere Visibilität, insbesondere auf LinkedIn, stärker auszubauen und wir wollen in diesem Jahr die persönlichen Touchpoints, so haben wir das jetzt mal genannt, also die persönlichen Momente mit unseren Kunden, aber auch Interessenten stärken. Wir haben das jetzt auch intensiv in den Marketingplan für 2026 eingearbeitet, um so auch wieder neue Leads zu generieren. Wir sind auch sehr gut vorangekommen mit unserer AI-Strategie.
Wir haben neue Copiloten und Agenten im Fall Release gelauncht. Zum einen Copiloten für Merchants, also für die Verkäuferseite, für die also unseren Shop bedienen. Wir haben den Business Intelligence Agent gelauncht, mit dem die Betreiber des Shops eben dann auch Insights und Auswertungen mit sehr einfacher Eingabe sich erschließen können und müssen nicht in komplizierte Reports absteigen. Wir haben den Localization Agent gelauncht, der eben den Kunden ermöglicht, ihre Artikel und Produktdaten in mehreren Sprachen zu übersetzen, automatisiert. Was steht jetzt an in diesem Jahr oder beziehungsweise jetzt auch im nächsten Quartal? Wir werden uns sehr stark fokussieren auf die Positionierung Agentic B2B Commerce. Warum? AI ist der Megatrend und wir sehen, dass unsere Interessenten und auch Kunden hiervon beeinflusst werden, was die Kaufkriterien und Entscheidungskriterien angehen. Das heißt, AI wird in viele Bereiche hineinwirken.
Auch die Wettbewerber unserer Kunden oder Interessenten werden in dem Bereich tätig und am Ende wird es dazu führen, dass bei jedem Produktivitätsverbesserungen und auch Kosteneinsparungen ausgelöst werden, im Sinne von, wenn sie nicht mitmachen, werden es andere tun und dann ist man nicht mehr wettbewerbsfähig. Das führt dazu, dass wir hier jetzt schon in den Gesprächen eine sehr starke Nachfrage und Interesse genau um diese Funktionalitäten und um diese Themen sehen. Klar ist auch, dass unsere Kunden oder auch Interessenten in diesen Bereich investieren müssen, um mitzuhalten. Das Schöne ist immer, es ist ja nicht eine Innovation, wo man sich die Frage stellt, muss ich hier mitmachen oder nicht? Bei Megatrends ist es ja immer so, die beschäftigen im Prinzip die ganze Welt, mehrere Jahrzehnte lang. Man muss also mitmachen, um dabei zu bleiben. Deswegen ist der Handlungsdruck hier sehr groß.
Was uns aus meiner Sicht in zwei Bereichen helfen wird, zum einen wird das Thema Replatforming, also wenn wir eine andere Plattform ersetzen, mit diesem Thema anders beleuchtet. Das heißt, man muss im Bereich AI ohnehin etwas machen. Wenn eine Plattform jetzt hier wirklich gut ist und Business-Mehrwerte mitbringt, dann habe ich auch natürlich eine andere Return on Investment Betrachtung auf die Plattform als bisher. Das heißt, ich schaue mir die Plattform nicht mehr nur als Shop an, sondern ich schaue mir sehr genau an, wo kann mir die Plattform in meiner ganzen E-Commerce Unit helfen, Kosten zu sparen? Das ist genau dieses Narrativ, wo wir auch darauf gehen. Wir wollen die Agenten und Copiloten so gut vorintegrieren, dass sie wirklich vom Tag eins an unseren Kunden helfen, Effizienzen zu heben, Kosten zu sparen. Darauf fokussieren wir uns jetzt sehr stark.
Das hat uns dazu gebracht, dass wir die Vision und auch das Narrativ für Intershop jetzt noch einmal deutlich geschärft haben. Ich habe Ihnen unten in Klammern auch noch einmal die alte Vision hier der Vollständigkeit halber mit hingeschrieben. Wir fokussieren uns jetzt wirklich darauf, die führende Agentic B2B Commerce Plattform zu bauen, um genau das, was ich Ihnen gerade jetzt erläutert habe, auch liefern zu können. Das macht es noch einmal ein bisschen schärfer, was wir wirklich bauen. Es geht nicht mehr nur AI allgemein, sondern es geht wirklich darum, im B2B-Kontext mit diesen Agenten und Copiloten Dinge zu automatisieren und dann sehr speziell auch für unsere drei Hauptzielgruppen das Ganze zu entwickeln. Unsere Hauptzielgruppen im B2B-Bereich sind Hersteller, Großhändler und Verbundgruppen. Das heißt, wir haben uns ja auch innerhalb von B2B noch einmal sehr stark spezialisiert und wollen genau da diese Mehrwerte eben auch liefern.
Hier vielleicht noch einmal für das Fall Release. Was haben wir zum Fall Release jetzt wirklich live für unsere Kunden in dem Bereich? Wir haben hier einmal den Copilot für Käufer. Das ist quasi das Beratungstool, das im Shop eingesetzt wird, wenn die Kunden unserer Kunden in dem Shop etwas suchen. Dort kann man mit sehr abstrakten Suchbegriffen oder auch einfach Sätzen oder kompletten Situationen einfach seine Suche eingeben. Ich habe nachher auch noch einmal ein sehr plakatives Beispiel dabei, wo das noch einmal ein bisschen veranschaulicht wird, was wir dort genau machen und wie das im Shop aussieht. Wir haben auf der anderen Seite den Copiloten für Merchants. Das ist der, wie gesagt, für den Intershop Shopmanager zum Einsatz kommt. Hier kann ich eben unterschiedliche Fragen stellen. Egal ob das jetzt Umsatzdaten sind, welche Artikel sind besonders stark noch auf Lager?
Wo kann ich vielleicht eine besondere Kampagne starten? Das sind alles Themen, die ich den Copiloten fragen kann und der mir dann aus den Intershop-Daten, ohne dass ich eben ins Menü absteigen muss, direkt die Antwort gibt. Wie schon erwähnt, wir haben den Product Content Agent, der eben hilft, die Produktbeschreibungen noch einmal auch SEO-gerecht in der Vermarktung wirklich zu optimieren, bis hin zu, dass ich das natürlich dann kombinieren kann mit dem Localization Agent. Das heißt, ich bekomme vom Hersteller zum Beispiel Produktdaten in meinen Shop, die nicht unbedingt E-Commerce-geeignet sind von der Formulierung. Ich lasse es durch den Product Content Agent optimieren und kann es dann gleich nachher in die Sprachen übersetzen, in denen ich als Kunde eben auf dem Markt bin. Insofern auch eine sehr schöne Kombination dieser Agenten untereinander.
Wir haben dann noch den Business Intelligence Agent, wo ich ganz einfache Fragen stellen kann: Gibt es bestimmte Artikel, die zum Beispiel auf Lager sind? Was waren die Top Seller gestern oder diese Woche? Also ich kann das sehr frei eingeben und kriege dann auch grafische Ergebnisse zum Beispiel zurück und nicht wie in einem Chatfenster jetzt nur die plumpe Antwort einer Zahl, sondern er bereitet mir dann auch zum Beispiel ein kleines Dashboard auf, was ich dann auch per PDF oder E-Mail im Unternehmen verschicken kann. So, das vielleicht zum Spring Release. Also ich denke, wir sind hier sehr gut unterwegs.Entschuldigung, zum Fall Release und das Spring Release, was jetzt dieses Jahr kommen wird das Ganze eben noch erweitern.
wir die Technologie eben so ein, dass wir auf alle Intershop-Komponenten von den Daten zugreifen können. Können dann mit den Agenten und Copiloten, die wir bauen, sehr schnell unsere Kunden in die Lage versetzen, wirklich loszulegen und zu starten." * Is it possible the speaker said "können, [und] können"? * If I remove one "können", it's "zugreifen können, dann mit den Agenten...". This is also common in speech. * But "Können dann..." as a new sentence is also common. * I'll stick with the period. * Wait, "Vielleicht, wenn wir jetzt einmal nach vorne schauen. Wie bauen wir das Ganze auf?" * Is "Vielleicht" a starter conjunction? No. * Is "Wie" a starter conjunction? No. * Wait, "Wir rechnen mit ungefähr 3-4 weiteren Copiloten und Agenten für das Spring Release und dann kommen wir langsam in einen Bereich, wo wir auch die kritische Masse haben, um eben genau diesen Claim Agentic B2B Commerce auch gut zu besetzen." * Is "und dann" a starter conjunction? No,
Wenn es dann darum geht, wirklich das Beste herauszuholen für die jeweiligen Anwendungsfälle, dann können unsere Partner auch auf Basis dieser Technologie und des Frameworks, was wir hier bereitstellen, auch noch einmal weiter customizen. Das heißt, wir versuchen als Hersteller, Dinge schnell bereitzustellen, um zu starten und um es richtig gut zu machen und weitere Datenquellen zum Beispiel anzubinden. Bestimmte andere Anwendungsfälle noch zu realisieren, haben unsere Partner dann eben auch die Möglichkeit, mit dieser Lösung wirklich noch einmal intensiv ins Detail abzusteigen, das für den Kunden so rund zu machen, wie er es braucht. Was zum einen für die Partner gut ist, weil sie damit ein Zusatzgeschäft generieren können, und die Kunden kriegen natürlich dann im Detail ihre Themen so automatisiert, wie sie es benötigen.
Das heißt, es ist eine Kombination aus Out-of-the-Box-Funktionalitäten, die schnell bereitstehen, plus dann auch wirklich ein Framework, in dem die Partner noch einmal für unsere Kunden customizen können. Auf der Käuferseite sehen wir jetzt zwei Themen, die entstehen. Wir haben einmal das Thema, ich sage jetzt einmal, menschliche Käufer, also Personen, die nach wie vor hinter dem Browser sitzen, entweder nach Produkten suchen oder, wie wir es alle kennen, bei Amazon auf den Knopf klicken und etwas kaufen. Das ist das eine und das Neue, was jetzt eben kommt, sind die agentengeführten Einkaufsszenarien, was sowohl Produktsuche und Produktvorauswahl sein kann, als auch natürlich in der späteren Ausbaustufe auch so weit gehen kann, dass die Agenten selbstständig kaufen oder zum Beispiel Artikel, die regelmäßig gekauft werden, selbst einfach nachkaufen. Wir müssen natürlich auch beides vorbereiten.
Im rechten Bereich, wo die Agenten jetzt aktiv werden wir jetzt in einem ersten Schritt ChatGPT unsere Product Data Feeds zur Verfügung stellen, das technisch heißt. Was steht dahinter? Wir listen im Prinzip die Produkte unserer Kunden über eine spezielle Schnittstelle, die von ChatGPT, aber auch anderen Agenten nativ einfach besser gelesen werden. Wenn wir dort drinnen sind, in, ich sage jetzt einmal, der nativen Sprache und Schnittstelle der Agenten, dann werden wir dort und auch die Kunden unserer Produkte natürlich dann besser gelistet. Das ist natürlich ein Ziel, dass wir darauf Antworten haben, denn letztendlich dreht sich ein Stück weit E-Commerce mehr und mehr in diese Automatisierungs- und Agentenrichtung. Jetzt müssen wir als Intershop nicht nur im Produkt die Dinge richtig umsetzen, was wir zum einen auf unserer Roadmap natürlich haben.
Das heißt, für das Spring Release wollen wir die kritische Anzahl von Copiloten und Agenten erreichen, um diesem Agentic B2B Commerce-Gedanken eben Rechnung zu tragen. Wir brauchen aber mehr. Wir müssen uns auch noch ein Stück weit neu erfinden, was unseren Brand angeht. Ich nenne das jetzt einmal einen Brand Refresh. Wir werden zum Spring Release unsere Webseite neu launchen mit einem, ich nenne es einmal, überarbeiteten Design. Das wird aber auch weitergehen bis in unsere Verkaufsunterlagen. Wir wollen neu auftreten. Wir wollen diese neue Ära, die jetzt hier definitiv mit AI eingeläutet wird, eben auch nach außen transportieren. Beides zusammen soll dazu führen, dass wir dann eben auch bei potenziellen Neukunden noch einmal anders wahrgenommen werden als heute. Ich glaube, wir sind heute dafür bekannt, dass wir lange im Markt sind, dass wir die Experten sind genau in unseren Bereichen.
Jetzt geht es darum, uns wirklich noch einmal einen neuen Anstrich zu geben, uns wieder modern zu machen und auch im AI-Bereich dann wirklich so wahrgenommen zu werden, dass wir hier auf Augenhöhe mitspielen können. Das ist das Ziel und natürlich sind von den Vorlaufzeiten, die wir haben, jetzt nicht die Effekte sofort zu erwarten. Ich will hier so ein bisschen Erwartungsmanagement machen. Bis das dann wirklich alles greift, werden wir wahrscheinlich die Auswirkungen auf die Pipeline dann erst im nächsten Jahr sehen. Ich gehe einmal davon aus, dass auch die Positionierung schon dazu führt, dass wir mit denen, mit denen wir dann im Gespräch sind, uns da wahrscheinlich auch ein paar Vorteile einfangen werden. Das müssen wir sehen, wie schnell das geht. Wir haben nun einmal die Vorlaufzeiten von circa neun Monaten im Sales Cycle und das wird noch ein bisschen Zeit eben brauchen auch.
Jetzt habe ich Ihnen hier etwas mitgebracht. Ich habe hier leider erst vorhin gesehen im Test, dass die Animation hier nicht läuft. Insofern muss ich jetzt die Animation einmal mündlich machen. Letztendlich sollte hier nämlich eine Videoanimation laufen. Das ist jetzt ein Shop von EDEKA, also von einem Kunden von uns, von einer Verbundgruppe. Die haben einen speziellen Shop für ihre Mitglieder gebaut, für den Bereich Arbeitsschutz. Sie können sich ja vorstellen, im Bereich Arbeitsschutz müssen Sie gesetzliche Vorschriften erfüllen. Es ist kompliziert zu suchen. Hier haben wir eben den Copilot auch im Einsatz. Normalerweise würde jetzt hier rechts eine schöne Animation laufen. Letztendlich können Sie in diesen Copilot alles eingeben, was Sie wollen. In diesem Beispiel, ich benötige einen gelben Bauhelm, der auf deutschen Baustellen zugelassen ist. Eine recht offene, simple Frage.
Jetzt müssen Sie sich vorstellen, in der Animation läuft normalerweise der Shop hier noch mit. Das heißt, Sie kriegen das Ergebnis jetzt nicht nur im Fenster, mit welchen E.U.-Normen und Richtlinien jetzt die Helme genau diese Voraussetzungen erfüllen, sondern Sie würden jetzt auch hier links die Ergebnisse der Artikel im Shop sehen. Das ist eigentlich genau diese tiefe Integration, von der ich immer spreche. Wir liefern den Copiloten eben nicht nur als Chatfenster, sondern er ist so integriert, dass die Ergebnisse des Shops auch wirklich reagieren und ich dann auch im Shop noch einmal weiter navigieren kann, wenn ich die ersten Bauhelme sehe, um dann zum Beispiel noch einmal weitere Filter anzuwenden oder tiefer reinzugehen. Das ist mal ein ganz praktisches Beispiel, wie das aussieht. Zweites Beispiel ist IGO Promo, ein Merchandising-Anbieter, wo ich mir T-Shirts, Tassen, wie auch immer mit meinem Firmenlogo bedrucken lassen kann.
Die haben den Copiloten hier rechts im Einsatz, immer in den Nachtschichten, also da, wo zum Beispiel der Service oder die Beratung nicht besetzt ist. In den Zeiten haben sie hier den Copiloten laufen. Sie probieren jetzt natürlich aus, wie gut funktioniert das, wollen auch erst einmal Erfahrungen sammeln. Das sind jetzt mal zwei ganz konkrete Beispiele, wie der Copilot eben heute schon eingesetzt wird. Ja, das jetzt zum offiziellen Teil und dann würden wir die Fragerunde hiermit eröffnen.
Prima, vielen Dank. Nehme ich das Staffelholz sehr gerne auf. Wir haben auch schon durchaus diverse Fragen angelandet bekommen und ich möchte, bevor wir auf die Cloud Order Entry und Wachstum 2026 eingehen, vielleicht eine Frage stellen, die zum Teil auch schon gestreift wurde. Sie hatten eine Slide mit der reduzierten Kostenbasis, die jetzt bei EUR 36 million liegt. Die Frage war, welchen Umsatz benötigen Sie, um auf der reduzierten Kostenbasis Break-even zu erreichen?
Wir benötigen dazu EUR 32 Millionen.
Sehr gut. Die weitere Frage war, und das hatten Sie während der Präsentation auch schon angesprochen, das Problemprojekt, was ja sehr zäh und sehr lange bei Ihnen verweilt hatte bis zum Abschluss. Es ist jetzt abgeschlossen worden. Die Frage ist aber bezüglich der Rückstellung und des damit verbundenen Risikos und liest sich. Ist das Problemprojekt Stand heute nun abgeschlossen oder sind noch immer Rückstellungen für Servicerestarbeiten in 2020 vorgenommen worden? Das füge ich jetzt einfach mal zu. Besteht eventuell das Risiko, dass die Rückstellungen nicht ausreichen könnten?
Wir haben im Jahresabschluss 2025, als die Abnahme von dem Projekt auch schon für uns greifbar war, Rückstellungen vorgenommen. Wir gehen aktuell zum jetzigen Kenntnisstand davon aus, dass wir in 2026 das Ergebnis nicht mehr mit den Auswirkungen von dem Problemprojekt belastet werden.
Vielleicht noch als Ergänzung, die Restarbeiten, die wir jetzt haben, sind ja in einer anderen Dimension als die Abnahmerelevanten. Das heißt, wir haben noch Restarbeiten vor uns, aber das ist nicht mehr vergleichbar von dem Umfang und Aufwand, den wir für die abnahmerelevanten Themen hatten.
Vielen Dank. Kommen wir ein bisschen auf das Wachstum beziehungsweise auf Annual Recurring Revenues. Sie erwähnten die Verträge, die nicht verlängert worden sind beziehungsweise gekündigt worden sind. Könnten Sie das noch ein bisschen weiter einordnen und vielleicht auch noch mit dazu kundtun, was die Motivationen der Vertragskündigungen waren? Ob das ein Softwarethema war, was die Gründe waren, soweit das für Sie nachvollziehbar ist.
Letztendlich sind es natürlich immer Einzelentscheidungen von den jeweiligen Kunden, die sehr unterschiedlich gelagert sind. Häufig sind es unternehmensstrategische Entscheidungen, wo oft ganz andere Motivationen dahinterstecken. Es gibt eine bestimmte Strategie, man möchte irgendwo hin. Teilweise gibt es auch einfach, ich sage jetzt mal, neue Entscheider, weil es neue Ansprechpartner gibt. Da gibt es sehr unterschiedliche Gründe, die dann dazu führen, Verträge nicht zu verlängern und vielleicht auf eine andere Plattform zu gehen. Ich habe jetzt zumindest keine expliziten Hinweise, dass es aufgrund von Mängeln bestimmter, ich sage jetzt mal, Low Performance unserer Plattform begründet war. Wie gesagt, es ist extrem vielfältig und man kriegt auch nicht unbedingt dieses Feedback, was Sie dann vielleicht brauchen, selbst wenn Sie nachfragen.
Danke schön. Sie haben ja im vierten Quartal eine relativ gute Dynamik im Cloud Order Entry gehabt. Die Frage ist, Sie hatten auf einigen Folien über die neuen Initiativen gesprochen, die Sie auch im Vertrieb mit aufgesetzt haben. Sind die starken Auftragseingänge oder Gewinne in Q4 schon auf die neuen Strategien zurückzuführen oder ist das eher noch aus den Pipelines, die davor entstanden sind?
Ich habe ja vorhin schon erläutert, wir haben Vorlaufzeiten von Leadgenerierung bis zum Signing ungefähr von neun Monaten. Wir haben uns natürlich jetzt schon in Q4 noch einmal explizit konzentriert auf das, was wir an möglichen Deals in der Pipeline haben. Das ist klar. Da haben wir uns natürlich auch besonders bemüht. Ich würde jetzt aber nicht sagen, dass wir schon zusätzlich neue Effekte sehen von den Maßnahmen, die wir ja auch erst in Q4, ich sage jetzt mal, eingeleitet haben. Das war jetzt genau in dem Kontext, was ich vorhin ausgeführt habe. Ich denke, das braucht jetzt auch erst noch einmal mit dem Spring Release, bis das dann alles wirkt und dann wirklich neue Leads auch dadurch generiert werden.
Vielen Dank. Bringt uns zum nächsten Thema ein bisschen den Blick nach vorne und die erste Frage diesbezüglich lautet, wie sich die Lead-Pipeline in den letzten sechs Monaten in Zahlen verändert hat und welchen Impact das auf und für das Partnernetzwerk von Ihnen hat.
Die Anzahl ist ungefähr auf gleichem Niveau. Sie ist stabil. Unsere Pipe insbesondere, also sprich mit aktiven Deals, also sprich Interessenten, mit denen wir jetzt ganz konkret in Gesprächen sind, ist auch stabil. Wir haben sehr viel gute Opportunities mit rübergenommen ins neue Jahr. Obwohl Q4 vom Order Entry schon gut gelaufen ist da noch einiges darin. Deswegen sind wir auch sehr zuversichtlich, dass jetzt das Jahr entsprechend, wie wir es jetzt hier auch geplant haben, laufen wird. Wir sehen aber noch keine Trendumkehr nach oben. Wenn die Frage jetzt dahin geht, und ich glaube, das spielt genau in meine Erläuterung von vorhin hinein. Es wird noch ein bisschen brauchen, bis die ganzen Maßnahmen jetzt wirklich greifen und die Pipeline wirklich wächst.
Sie hatten in der Vergangenheit, in den letzten Quartalen immer davon geredet, dass die Pipeline an sich ganz gut zustande kommt, aber der Sales-Zyklus sich doch deutlich verlängert hat, weil die Kunden weniger entscheidungsfreudig geworden sind. Ist das immer noch der Fall oder sehen Sie dort eine leichte Beschleunigung der Entscheidung auf Kundenseite?
Es ist schon noch so, muss man sagen, dass das Umfeld immer noch schwierig ist. Die Kunden sind immer noch zögerlich, die Entscheidung zu treffen. Was wir aber natürlich jetzt sehen, ist, je mehr Zeit vergeht, dass der Entscheidungsdruck auf Kundenseite, jetzt auch etwas zu machen, natürlich wächst. Das ganze Thema AI, die Veränderungen, die wir jetzt im Markt haben, passieren ja parallel zur wirtschaftlich, ich sage einmal, nach wie vor noch angespannten Lage. Auf der einen Seite gibt es eben diese wirtschaftlich angespannte Lage, auf der anderen Seite gibt es eben jetzt AI und diese Megatrends, die mich zum Handeln zwingen als Kunde. Das sehen wir schon, dass das jetzt natürlich auch bei denen, die sich bisher vielleicht Zeit gelassen haben, langsam immer mehr ein Thema wird. Es dreht sich jetzt nicht. Ich glaube, wir sind so unterwegs wie letztes Jahr auch.
Man sieht bestimmt, ich sage jetzt mal, einen Silberstreifen am Horizont, aber das ist noch nicht so, dass sich das jetzt hier komplett gedreht hat.
Sie hatten auf einer Slide über die neuen Deals gezeigt, dass Sie acht neue Logos gewonnen haben und sieben von der Cloud beziehungsweise sieben Bestandskunden in die Cloud gewandert sind. Die Frage, die einer der Zuhörer stellt, die daran sehr gut anschließt, ist, wie hoch ist das Potenzial im Cloud Order Entry noch aus den Bestandskunden, die im normalen Lizenzbereich hängen und gegebenenfalls migrieren würden? Kann man das beziffern?
Petra, hast du da etwas greifbar?
Ja, wir haben hier schon noch ein relativ gutes Potenzial. Wir gehen davon aus, wir hatten ja gesagt, dass wir ein Order Entry auf dem Vorjahresniveau, also von circa EUR 22 million erwarten in Summe. Wir gehen schon davon aus, dass das Potenzial mindestens EUR 10 million auch jetzt hier in den Bestandskunden noch liegt für Erweiterung oder Move to Cloud. Die Hälfte also von dem, was wir grundsätzlich erwarten.
Das beantwortet auch schon fast die nächste Frage, es sei denn, Sie wollen noch ergänzend darüber hinaus erläutern, die sich liest, welche Annahmen der 2026er Guidance zum Cloud Order Entry zugrunde liegen, Bestandskunden, Neukunden. Wenn Sie da noch mehr Granularität hereinbringen wollen, können Sie das gerne tun. Ansonsten würde ich sagen, ist die Frage größtenteils beantwortet.
[Foreign language]
Okay. Was sind die Gründe, warum Sie für 2026, was das Umsatzwachstum angeht, das ja mehr oder weniger, wenn ich das richtig erinnere, auf Vorjahresbasis sein soll, dass Sie dort so verhalten sind?
Wir haben das Umsatzwachstum, haben wir nicht gesagt, auf Vorjahresniveau. Wir haben aktuell einen Umsatzrückgang in diesem Jahr von 14% und im Normalfall, ich kann es hier an der Stelle auch ganz klar sagen, hätten wir wahrscheinlich gesagt, wir erwarten einen leichten Umsatzrückgang in diesem Jahr, weil wir ja auch gesagt haben, in Cloud und Subscription wollen wir natürlich wachsen, aber in den Lizenz- und Maintenance-Umsätzen werden wir in diesem Jahr auch gemäß unserer Strategie und auch im Servicebereich werden wir nicht wachsen. Aus diesen Gründen gehen wir davon aus, dass wir in Summe in den Umsätzen eine Reduktion haben, aber diese Reduktion wird niedriger sein als diese 14%. Um es jetzt einmal in Zahlen auszudrücken, vielleicht circa 10%. Es kann auch weniger sein. Wir wollten hier natürlich nicht einfach leicht sagen, ist immer schwierig, auch mit den Wirtschaftsprüfern.
Wie geht man ran, ganz konkret an die Prognose? Wir haben gesagt, es wird in jedem Fall ein niedriger sein. Wir rechnen mit einem geringeren prozentualen Rückgang als in diesem Jahr.
Wo würden Sie potenzielle Upside zur Guidance eher sehen, bei Neugewinnen, sprich neue Logos, oder bei der Konvertierung von bereits bestehenden Kunden in Cloud-Kunden?
Bereits bei der Konvertierung von Bestandskunden in unser Move-to-Cloud-Geschäft.
Prima. Die letzte Frage, die ich sehe, bezogen auf den zweiten Teil Ihrer Präsentation zum AI hin, Agentic B2B Commerce Platform, sagt der Fragende, erscheint ihm durchaus sinnig, auch aufgrund der gesamten technologischen Veränderungen, die wir sehen. Wie sehen Sie Intershop im Vergleich zu Mitwettbewerbern, wie zum Beispiel Spryker positioniert, die eventuell mehr Firepower haben, um dort sich dem Kunden anzunähern?
Ja, wir haben uns natürlich genau mit der Frage auch intensiv beschäftigt. Ich möchte es mal so beantworten. Wir sind auf B2B sehr stark spezialisiert und dann noch einmal in diesen drei Industry Verticals. Wir schauen uns jetzt natürlich genau an, wie können wir ganz spitz in diesen Industry Verticals mit AI die Mehrwerte bringen, die genau diese Zielgruppen brauchen. Sprich, wir sind vielleicht nicht der Anbieter, der am Ende 100 Agenten im Einsatz hat, aber wir werden derjenige sein, der 10, 20 sehr gute, auf diese Zielgruppen zugeschnittene Lösungen bietet und die dann vor allen Dingen tiefer integriert sind. Für uns ist ganz wichtig, dass wir wirklich diesen Mehrwert zum Kunden bringen und nicht, ich sage jetzt mal, drei Agenten verkaufen, um irgendetwas mit AI gemacht zu haben, sondern entscheidend ist, dass der Kunde seinen Business-Mehrwert in seiner Industrie, jetzt speziell für uns, Kosteneinsparungen, Effizienzen.
Mit diesem Mindset bauen wir diese Agenten, dass wir das liefern können. Ist, glaube ich, für uns eher entscheidend, dass wir bei unserem USP für Intershop bleiben, dass wir genau dort die Expertise haben über unsere 33 Jahre Erfahrung, dass die Plattform eben genau für diese Industriegruppen wie gemacht ist. Out of the box bringen wir deutlich mehr mit als insbesondere jetzt die neuen Player, weil wir wirklich mehr als 30 Jahre speziell für diese Industry Verticals eben auch Funktionen eingebaut haben. Wenn wir jetzt darüber nachdenken, wie können wir mit dem Prozesswissen, was wir da auch haben, also was sind die Best-in-Class-E-Commerce-Lösungen für diese Verticals? Wie können wir jetzt helfen, unsere Kunden in diesen Bereichen zu automatisieren mit diesen Agenten und Copiloten? Sind es genau die Business-Value-Hebel, die wir eben auch unseren Kunden liefern wollen. Darüber, denke ich, können wir uns sehr klar positionieren.
Müssen es auch nicht 100 Agenten sein, wie vielleicht auf anderen Plattformen, die dann dort eher auf Masse gehen.
Prima. Ich sehe keine weiteren Fragen. Für den Fall, meine Damen und Herren, dass Sie noch Fragen stellen wollen, würde ich Ihnen gerne noch einmal einen kleinen Moment geben, um diese unten in den Chat einzufügen. Ansonsten möchte ich auch nicht die Geduld über Gebühr strapazieren. Deswegen nehme ich den Moment und bedanke mich schon mal ganz herzlich bei Ihnen, Herr Drenath, Frau Stappenbeck, für die Einblicke, die Sie gewährt haben. Selbstverständlich stehen Sie genauso auch wie unser Analyst für Fragen weiterhin zur Verfügung und ich sehe, es gibt aus dem Chat keine weiteren Fragen, die aufgeworfen werden. Vielen Dank auch an Sie, meine Damen und Herren, für das rege Interesse an Intershop und allen einen schönen Nachmittag. Tschüss.
[Foreign language].
[Foreign language]